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    Thüngen

    Goldene Hochzeit: Ehepaar Wolf kennt sich aus Kindertagen

    Zur Goldenen Hochzeit gratulierte Bürgermeister Lorenz Strifsky (links) dem Ehepaar Renate und Walter Wolf aus Thüngen. Der Bürgermeister bezeichnete das Paar als "Bürger, wie man sie sich nur wünschen kann". Foto: Eichinger-Fuchs

    Von Anfang an gepasst hat es zwischen Renate und Walter Wolf. Am 8. November konnte das ‚Goldene Ehepaar’ auf 50 gemeinsame Ehejahre blicken. Zu den Gratulanten zählte auch Bürgermeister Lorenz Strifsky.

    Ein wenig geknistert hatte es zwischen den Ehepartnern schon seit Kindertagen. Doch so richtig sprang der „Zündfunke“ in der ehemaligen Thüngener Weinstube „Hohenhaus“ über. „Meine Cousine hat uns verkuppelt“, sagt Walter Wolf lachend. Sie war Renates beste Freundin.

    Walter Wolf ist ein echtes Nachkriegskind. Er erblickte am 25. September 1945 das Licht der Welt – kriegsbedingt – in Thüngen. Doch schon kurze Zeit später zog die junge Familie nach Bonsweiher in den Odenwald, der Heimat von Walter Wolfs Vater. Walter Wolf erlernte den Beruf des Maschinenschlossers. Bei der Firma Düker qualifizierte er sich zum Whirlpool-Monteur.

    Renate Wolf, geborene Heil, erlernte im Textilhaus Jäger in Arnstein den Beruf der Einzelhandelskauffrau.  Einen Monat nach dem Erreichen ihrer Volljährigkeit heiratete das Paar in Bonsweiher, zog aber nach der Eheschließung in das Haus von Renate Wolfs Eltern in Thüngen ein. Aus der Ehe gingen eine Tochter und ein Sohn, fünf Enkel und zwei Urenkel hervor.

    Walter Wolf: Sänger, Handballer und Kegler

    Walter Wolf ist ein geselliger Mensch und war bereits in seiner Heimatgemeinde als Sänger, Handballer und Kegler engagiert. Als er nach Thüngen kam, wurde er sofort in den Männergesangverein aufgenommen Seit 48 Jahren singt er dort und ist in der Vorstandschaft aktiv. 20 Jahre gehörte er zur Sketch-Gruppe "Alte Eichen".

    Als der Jubilar vor elf Jahren in den vorzeitigen Ruhestand trat, entdeckte er ein neues Betätigungsfeld, das seiner Sportlichkeit entgegenkam. Jeden Morgen macht er sich um 4.30 Uhr auf den Weg, um die Main-Post und Briefe auszutragen. Dabei bewältigt er zwölf Kilometer Wegstrecke mit dem Fahrrad. Nur bei extrem schlechter Witterung wird er von Ehefrau Renate im Auto chauffiert.

    Bearbeitet von Elisabeth Eichinger-Fuchs

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