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    Gräfendorf

    Gräfendorf: Vom Rücklicht zur Lokomotive

    Blick auf Gräfendorf.
    Blick auf Gräfendorf. Foto: Bernhard Radon

    Vom Rücklicht zur Lokomotive habe sich Gräfendorf in den letzten zwölf Jahren entwickelt, meinte Bürgermeister Alfred Frank beim politischen Aschermittwoch der CSU im Pfarrheim. Zügig erläuterte er die bisherigen Projekte. Aus einem alten Brauereigebäude, dem sogenannten Saueranwesen, entstand ein modernes Rathaus mit einem Trau- und Sitzungssaal, aus dem ehemaligen Kaufhaus Gerlach der Dorfladen und radeln entlang der Saale ist über den neuen Radweg von Gräfendorf nach Michelau möglich. Die planerischen Grundlagen wurden gelegt für das Baumhaushotel Seemühle und eine Tankstelle bei der evangelischen Kirche. Die Erneuerung der Kanalisation in Wolfsmünster und Gräfendorf gehören zu den aktuell in der Abarbeitung befindlichen Millionenprojekten. Herzstück ist laut Pressemitteilung die Aufnahme in die Förderkulisse zur Dorferneuerung, sagte Alfred Frank. Die Planungen Seien im Wesentlichen abgeschlossen.

    Durch die Zusagen von Fördermitteln vom Amt für ländliche Entwicklung sind laut Mitteilung die ersten Maßnahmen auf dem Weg gebracht. Das ehemalige Lößl-Anwesen wurde abgebrochen. Dort entstehen Bauplätze für junge Familien, ein Spielplatz sowie ein Parkplatz für den Friedhof und Freiraum rund um die Alte Kirche. Für den Zweiten Bürgermeister und Bürgermeisterkandidaten sind die Aufgaben der nächsten zwölf Jahre vorgegeben, sagte Frank schmunzelnd. Er will seinen Ruhestand genießen und wenn gewünscht, die Zukunft von Gräfendorf mit Rat und Tat begleiten.

    Johannes Wagenpfahl freut sich auf die Aufgabe, ab Mai als Bürgermeister die Gemeinde mit zu gestalten, sagte er in einer kurzen Rede. Als nächstes großes Dorfentwicklungsprojekt sei die Umgestaltung des Gemeindehauses und des Dorfplatzes in Michelau vorgesehen. Danach wird die Dorfmitte von der Schondra an den Dorfladen, zwischen katholischer und evangelischer Kirche verlegt und neugestaltet. Ein neu zu bauender Dorfladen sowie die Schaffung von Räumen für eine barrierefreie Arztpraxis in dieser zentralen Lage werden die Nahversorgung und die ärztliche Versorgung im Saaletal auch in Zukunft sichern, so der Pressebericht der Partei.

    Engagement junger Leute

    Neben der Innenentwicklung der Dörfer steht auch die bedarfsgerechte Ausweisung von Bauplätzen auf der Agenda. Die Teamarbeit im Gemeinderat und das Gemeinsame werden weitergehen wie bisher, sagte Johannes Wagenpfahl. "Junge Leute zeigen mit ihrem Engagement als Elternbeiräte im Kindergarten, in der Schule und in den Vereinen, dass der Gemeinschaftsgeist  lebendig ist. Durch vielfältigen ehrenamtlichen Einsatz werden beispielsweise Klettergerüste oder die Ausstattung im Kindergarten, Schule, Spielplatz, Turnhalle und andere Gemeinschaftseinrichtungen erneuert oder neugestaltet. Mir ist nicht bange um die Zukunft von Gräfendorf, zumal auch noch viele junge Menschen in allen Ortsteilen für den Gemeinderat kandidieren", so der Bürgermeisterkandidat.

    Der traditionelle Aschermittwoch in Gräfendorf sei immer ein dankbares Rückwärts und ein Ausblick auf ein mutiges Vorwärts. Dies bestätigten auch die anwesenden Kreistagskandidaten Fraktionsvorsitzender Walter Höfling, Kreisrat Rudi Hock, Bürgermeisterkollege Klaus Schäfer aus Gössenheim und die Kandidatin und Kandidaten Brigitta Brandt, Hans-Jörg Clausnitzer und Johannes Rauch.

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    Bearbeitet von Lena Bayer

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