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    Karlstadt

    Grünen-MdL Celina: Wie ihre Praktikantinnen die  Corona-Krise erlebten

    Acht Wochen Bayerischer Landtag, voll mit Ausschusssitzungen, Plenum und vielen interessanten Terminen. So haben sich Anke Helbig und Frederika Czygan ihr Praktikum bei der Grünen Landtagsabgeordneten Kerstin Celina vorgestellt. Als das Praktikum der beiden am 10. Februar begann, lief in München noch alles wie gewohnt ab. Ein vollbepackter Politikeralltag erwartete die Studentinnen. In Fraktionssitzungen lernten sie die anderen Abgeordneten kennen und schnupperten in viele Gebiete der politischen Entscheidungsfindung hinein.
    Eine Praktikantin: Frederika Czygan
    Eine Praktikantin: Frederika Czygan Foto: Kerstin Celina

    Acht Wochen Bayerischer Landtag, voll mit Ausschusssitzungen, Plenum und vielen interessanten Terminen. So haben sich Anke Helbig und Frederika Czygan ihr Praktikum bei der Grünen Landtagsabgeordneten Kerstin Celina vorgestellt. Als das Praktikum der beiden am 10. Februar begann, lief in München noch alles wie gewohnt ab. Ein vollbepackter Politikeralltag erwartete die Studentinnen. In Fraktionssitzungen lernten sie die anderen Abgeordneten kennen und schnupperten in viele Gebiete der politischen Entscheidungsfindung hinein. 

    Jetzt, seit fast drei Wochen, ist dieser Ablauf auf den Kopf gestellt.

    Durch die Corona-Krise sei nichts mehr so wie zuvor, schreibt das Regionalbüro der Grünen in einer Pressemitteilung. Genau wie die meisten Abgeordneten und Mitarbeiter arbeiten sie seitdem von Zuhause aus. Hierbei beschäftigen sie sich mit verschiedensten Rechercheaufgaben, nehmen an Telefonkonferenzen und Webinaren teil und konnten aus erster Hand miterleben wie eine Regierung und die Opposition in der Krise (zusammen-)arbeiten. „Gerade im Hinblick auf Corona melden sich unglaublich viele Menschen und Verbände und tragen ihre Wünsche vor. Da möglichst schnell Antworten zu finden, war eine tolle Aufgabe“, meint Frederika.

    Nach der ersten Woche Home-Office und nach dem eigentlichen Ende ihrer benötigten Zeit für ihr Pflichtpraktikum dachte Praktikantin Anke Helbig sogar darüber nach, ihr Praktikum vorzeitig zu beenden. „Den Gedanken habe ich aber ganz schnell wieder verworfen, denn ich wollte weiter miterleben, wie die Regierung und die Landtagsfraktionen in dieser Krise arbeiten – es musste ja alles auf Online-Formate, Telefonkonferenzen und Mails umgestellt werden.“ Besonders beeindruckt hat sie, zu erleben, dass es in der Politik, die vielen nur bekannt ist als ein Ringen zwischen Regierung und Opposition, auch Einigkeit und geschlossenes Auftreten gibt. Das Praktikum war für beide insgesamt eine "außergewöhnliche" Erfahrung - trotz oder vielleicht auch gerade wegen der Corona-Krise.

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    Bearbeitet von Martin Hogger

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