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    Burgsinn

    Grüner Landratskandidat Christian Baier in Burgsinn

    Im Bild (von links): Wolfgang Küber (Listenplatz 8), Björn Janetzky (24), Bärbel Imhof (1), Gerhard Kraft (4), Anja Baier (13), Klaus Hofmann (16) und Christian Baier, Landratskandidat (Platz 2).
    Im Bild (von links): Wolfgang Küber (Listenplatz 8), Björn Janetzky (24), Bärbel Imhof (1), Gerhard Kraft (4), Anja Baier (13), Klaus Hofmann (16) und Christian Baier, Landratskandidat (Platz 2). Foto: Lorenz Hofmann

    Kreistagskandidat Klaus Hofmann (Burgsinn) organisierte die Wahlversammlung der Grünen MSP mit dem grünen Landratskandidaten Christian Baier und einigen Kreistagskandidaten im Gasthaus "Stern" in Burgsinn. Baier stellte laut Pressemitteilung sich und sein Programm vor. Als wichtige Themen für den Sinngrund sah Baier die ärztliche Versorgung und den Breitbandausbau. Er möchte von der Landkreisebene her die Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten verbessern. Die Digitalisierung werde nicht nur im Bereich der Gesundheitsversorgung auf dem Land wichtig sein, sie werde vielmehr zukünftig die Straßen als wichtigste Infrastruktur ersetzen und damit langfristig auch zu weniger Verkehr führen, da Bürger so ihre Angelegenheiten und auch Arbeit online von Zuhause aus erledigen könnten.

    Die beiden anwesende grünen Kreistagskandidaten aus dem Sinngrund, Wolfgang Küber (Erster Bürgermeister, Rieneck) und Klaus Hofmann, machten deutlich, dass der Sinngrund nicht abgehängt werden dürfe. Kreisrat Gerhard Kraft (Laudenbach) betonte, dass bei der Sanierung unter Vollsperrung (im Jahr 2024) auf der Sinngrundbahnlinie die Haltepunkte und Bahnhöfe barrierefrei ausgebaut werden sollten.

    Spitzenkandidatin Bärbel Imhof (Lohr) nahm sich eines urgrünen Themas an: Trotz der Wertstoffsortierung entsteht immer mehr Restmüll. Die Verbrennungs- und Deponierkapazitäten seien erschöpft. Die Kosten würden spürbar steigen. Daher müsse der Landkreis auch die Gebühren erhöhen. Große Probleme gebe es auch mit Kunststoffen im Biomüll, was die Verwertung sehr schwierig mache. Kreistagskandidat Dr. Björn Janetzky (Sendelbach) machte deutlich, dass es sich auch beim sogenannten Restmüll immer noch um größtenteils verwertbare Stoffe handle, die unbedingt wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt werden müssten. Kreistagskandidatin und Dritte Bürgermeisterin aus Karlstadt, Anja Baier, will das Problem mit einer neuen Vermeidungsstrategie angehen. Eine Möglichkeit sehen die Kandidaten in den neu in Frammersbach und Marktheidenfeld startenden Unverpacktläden. Nach wie vor gelte: Vermeiden vor Verwerten und Verwerten vor Verbrennung oder Deponierung.

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    Bearbeitet von Lena Bayer

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