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    Zellingen

    Häuserbau an der Kapelle in Zellingen kann beginnen

    Nachdem die Erschließung des neuen Baugebiets 'An der Kapelle' in Zellingen abgeschlossen und abgenommen ist, kann dort gebaut werden. Der Bauausschuss nahm den ersten Bauantrag für ein Wohnhaus erfreut zur Kenntnis. 
    Nachdem die Erschließung des neuen Baugebiets "An der Kapelle" in Zellingen abgeschlossen und abgenommen ist, kann dort gebaut werden. Der Bauausschuss nahm den ersten Bauantrag für ein Wohnhaus erfreut zur Kenntnis.  Foto: Jürgen Kamm

    Es ist vollbracht: Im neuen Wohngebiet "an der Kapelle" in Zellingen kann gebaut werden. Im Bauausschuss berichtete der zweite Bürgermeister Werner Küffner von der Abnahme der Erschließung des Gebietes am Vortag, bei der sich keine wesentlichen Mängel gezeigt hätten. Keine 30 Minuten später nahmen die Räte den ersten Bauantrag zur Kenntnis. Private Bauherren werden auf dem Grundstück "An der Kapelle 16" ein Einfamilienhaus mit Doppelgarage und Carport errichten. Sie nutzen das Genehmigungsfreistellungsverfahren, halten den Bebauungsplan also vollständig ein. Bürgermeister Wieland Gsell ergänzte, dass bereits weitere Bauanträge für das Gebiet vorliegen, die es aber noch nicht auf die Tagesordnung geschafft haben.

    Weiter berichtete Werner Küffner, dass für den Bau der zweiten Wassereinspeiseleitung in Zellingen die Baustelleneinrichtung begann. Danach wird der Bautrupp allerdings erst dringende Arbeiten an Anlagen der Wasserversorgungsgruppe "Urspringer Gruppe" in Duttenbrunn und Urspringen erledigen. Weiter wird im Bereich Schloßgartenweg in Zellingen eine Wasserleitung ausgetauscht.

    Vor 17 Jahren wurde zum Anschluss eines einzelnen Hauses eine 80 Meter lange Stichleitung gebaut, was nicht mehr zulässig ist. Jetzt kam ein neues Bauvorhaben dazu und es erfolgt ein Ringschluss mit der Wasserleitung in der Echterstraße. Weil die neue Wasserleitung einen Abwasserkanal unterquert, sind zusätzliche Schutzrohre nötig. Im Zellinger Rathaus selbst ist das Bauamt inzwischen vollständig in die Container umgezogen, so dass Büroräume saniert werden können.

    Neue Fahrzeughalle für Firma Linz

    Drei gewerbliche Bauanträge fanden die Zustimmung des Bauausschusses. Die Firma Linz wird im Gewerbegebiet am Oberbachring in Zellingen eine offene Unterstellhalle abbrechen und eine neue Fahrzeughalle mit Lagerfläche im Obergeschoss bauen. Die Halle überschreitet die Baugrenzen um bis zu sieben Meter, was laut Bauherren eine Folge der ungünstig verlaufenden Grenzen nach einer Grundstücksverschmelzung ist, eine sinnvolle Erweiterung der vorhandenen Hallen sei bei Einhaltung gar nicht möglich. Die nötige und beschlossene Befreiung ist aus Sicht der Verwaltung städtebaulich vertretbar.

    Im gleichen Gewerbegebiet am Oberbachring 14 möchte ein Kfz-Meister eine Werkstatthalle und ein Betriebsinhaberhaus mit Doppelgarage und Carport bauen. Dies wurde von den Räten begrüßt, sie stimmten einstimmig zu. Das Wohnhaus für den Betriebsinhaber ist zulässig, weil es bei Unfällen und Notfällen sinnvoll ist, dass er auf dem Betriebsgelände wohnt. Die nötigen Befreiungen für die Baugrenze und Dachneigung sind unerheblich.

    Im Gewerbegebiet Retzbach plant die Baufirma Alexander Konrad am Güßgraben 18 den Neubau von Lagerhallen im Genehmigungsfreistellungsverfahren. Das Grundstück liegt an der Bahnlinie und der Überführung zur Kläranlage.

    Die einstimmige Zustimmung des Ausschusses erhielten drei weitere private Bauanträge aus Zellingen: Im Dachgeschoss des Hauses in der Bürgermeister-Rhein-Straße 15 soll eine zusätzliche Wohnung entstehen, wofür eine Nutzungsänderung nötig ist. Der Eigentümer des Hauses in der Geiersgasse 6 möchte seine Terrasse überdachen. In der Maingasse 3 ist Teilabbruch und Wiederaufbau eines Nebengebäude geplant, an der Größe des Hauses ändert sich kaum etwas.

    Zugestimmt wurde auch der Verlängerung der Baugenehmigung für eine Garage und Überdachung des Kellerabgangs in der Stettiner Straße 11.

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