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    Marktheidenfeld

    Helmut Adam: Vereine müssen sich auf die Stadt verlassen können

    Der Altfelder CSU-Stadtrat beklagte die Handhabe bei der Jugendförderung in Marktheidenfeld in diesem Jahr.
    Helmut Adam, CSU-Stadtrat in Marktheidenfeld Foto: Roland Pleier

    Nicht zufrieden ist Stadtrat Helmut Adam damit, wie es bei der Förderung der Vereinsjugendarbeit durch die Stadt Marktheidenfeld gegenwärtig läuft. Seit über 20 Jahren sei im Haushalt die gleiche Summe von 10 300 Euro eingestellt, oft wurde sie nicht ausgeschöpft, zuweilen aber auch überzogen, trug er in der Stadtratssitzung am Donnerstagabend vor. Immer aber hätten sich die Vereine darauf verlassen können, dass ihr Zuschussantrag erfüllt wurde.

    Dass dies heuer anders sein soll, das könne er nicht verstehen, zumal schon im Februar klar gewesen sein müsste, dass das Geld nicht reicht. "Dass es jetzt nur noch eine anteilige Förderung gibt, das kann man angesichts der früheren Praxis nicht machen", meinte Adam und betonte: "Die Vereine müssen sich auf die Stadt verlassen können." Manches Projekt wäre vielleicht nicht angestoßen worden, wenn das neue Vorgehen bekannt gewesen sei. Sein Vorschlag: Weiter wie bisher verfahren und über neue Regularien der Vereinsförderung im neuen Stadtrat nachdenken. 

    Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder versprach: "Das wird im Haus geklärt." In den Haushaltsberatungen für 2021 müsste über eine höhere Summe beraten werden. 

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