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    Homburg

    Hilfe für Mitmenschen in großer Not

    Diese Männer leisten seit 25 Jahren ehrenamtlichen Feuerwehrdienst. Foto: Günter Reinwarth

    Sie retten, löschen, bergen und schützen im Ehrenamt. Immer dann, wenn sich der "Piepser" meldet, geht alles ganz schnell, um den Einsatzort zu erreichen. Mitunter kommt es vor, dass sie ihr eigenes Leben riskieren, wenn sie Mitmenschen in höchster Not helfen: die 4444 Männer und Frauen der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Main-Spessart.

    Jetzt hat Innenminister Joachim Herrmann den Floriansjüngern, die seit 25 oder 40 Jahren ehrenamtlichen Dienst leisten, das Feuerwehr-Ehrenzeichen des Freistaates Bayern verliehen. Landrat Thomas Schiebel hat bei einer Feierstunde in der Homburger Schlossscheune die Auszeichnungen überreicht. Mit Schiebel gratulierten Kreisbrandrat Peter Schmitt, Kreisbrandinspektor Andreas Schmitt, MdL  Thomas Schwab, Bürgermeister Norbert Endres, der Leiter der Polizei-Inspektor Marktheidenfeld, Erster Hauptkommissar Stefan Schwind, und der Chef des THW-Ortsverbandes Marktheidenfeld, Timo Hennig, den verdienten "Blauröcken".

    Andreas Schmitt, der den Abend vorbereitet hatte, nannte in seiner Festrede mehrere Beispiele aus dem Feuerwehr-Leben in Bayern, in denen im ehrenamtlichen "Dienst an der Gesellschaft" oft familiäre und persönliche Opfer gebracht werden mussten. Nur selten werde den Wehrmännern öffentlicher Dank übermittelt.

    "Sie sind immer da, wenns brennt und Not am Mann ist, sagte Triefensteins Bürgermeister Norbert Endres den verdienten Wehrmännern und –frauen. Endres zollte den ehrenamtlichen Aktiven großen Respekt und legte ihnen eine stets gute Heimkehr von ihren Einsätzen ans Herz.

    Landrat Thomas Schiebel empfand als besondere Freude, dass er im Auftrag des Innenministers den Männern und Frauen den Dank der Gesellschaft und der bayerischen Staatsregierung übermitteln dürfe. Die Aktiven müssten stets am Puls der Zeit ihren Dienst verrichten. Der Feuerwehrdienst sei nicht nur ein Ehrenamt, sondern auch eine Lebenseinstellung, sagte Schiebel weiter und betonte: "Wir brauchen Menschen wie sie." Vor dem Hintergrund der sieben Berufsfeuerwehren und der 4444 aktiven Männer und Frauen werde im Landkreis Main-Spessart der Feuerwehrdienst ehrenamtlich geleistet, erfuhr die Festversammlung von Kreisbrandrat Peter Schmitt.

    Die Aktiven, die vier Jahrzehnte Feuerwehrdienst leisteten, dürfen zu einem eichwöchigen Aufenthalt ins Feuerwehr-Heim Bayrisch-Gmain fahren. Musikalisch wurde der von Andreas Schmitt und der Feuerwehr Homburg organisierte Ehrenabend von der Musikkapelle Esselbach (Leitung Heinz Heim) in Szene gesetzt.

    Verdiente Feuerwehrleute
    Ehrenzeichen in Silber für 25-jährige Dienstzeit: Stefan Geier, Jens Ühlein, Stefan Kaufmann, Ulrich Saller, Rudolf Diener (alle Trennfeld): Sven Reidelbach (Michelrieth), Torsten Gersitz (Homburg), Horst Brehm (Bischbrunn): Manuel Schubert, Thomas Penirschke, Stefan Herrmann, Thomas Behr, Jürgen Bauer, Marcus Stegerwald, (alle Karbach), Alexander Michel (Unterwittbach), Jürgen Liebler, Frank Schumann (beide Marktheidenfeld), Christian Weigand (Tiefenthal), Jacqueline Ramnick (Birkenfeld).
    40 Jahre: Christian Liebler (Birkenfeld), Josef Roos, Johannes Hoh, Roland Hoh (alle Trennfeld); Rudolf Diener (Erlenbach), Gerhard Leibl (Roden), Jürgen Brod (Marktheidenfeld), Bernd Brönner (Tiefenthal).
    Diese Aktiven wurden in Homburg für 40-jährigen ehrenamtlichen Feuerwehrdienst ausgezeichnet. Foto: Günter Reinwarth

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