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    Höllrich

    Höllrich empfing Pfarrerin Marina Rauh

    Einführung von Pfarrerin Marina Rauh (vorne) in Höllrich: Sie wurde willkommen von Dekan Till Roth (links) und (dahinter von links) Barbara Weichert (Dekanatsausschuß) und Pfarrerin Sabine Schlagbauer (Vakanzvertretung) Foto: Helmut Hussong

    Knapp ein Jahr war die Pfarrstelle für die evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden Weikersgrüben, Heßdorf und Höllrich vakant. Jetzt freuten vor allem die drei Kirchenvorstände, Vertreter aus dem Dekanat, dem Dekanatsausschuss, der Politik und der Ortsvereine, dass die Stelle mit der Pfarrerin Marina Rauh wieder neu besetzt werden konnte. Die in Marktheidenfeld aufgewachsene Pfarrerin wechselte von der Pfarrei Zell im Fichtelgebirge in die Bachgrundgemeinde.

    Die Pfarreinführung fand mit einem feierlichen Gottesdienst in der Höllricher Kirche statt. Dekan Till Roth dankte den Verantwortlichen, die dafür sorgten, dass das kirchliche Leben während der Vakanz weiterhin voranging. Gemündens Pfarrer Thomas Schweizer hatte die Pfarramtsvertretung übernommen. Für Taufen, Trauungen und Beerdigungen war Pfarrerin Sabine Schlagbauer aus Burgsinn zuständig.

    In seiner Einführungsansprache verwies der Dekan auf aktuell anstehende Veränderungen im kirchlichen Leben. So müsse man viele Kirchenaustritte hinnehmen und in vielen Gemeinden steige der Altersdurchschnitt. Hier dürfe man nicht den Kopf in den Stand stecken und müsse sich den Herausforderung stellen.

    Nach den feierlichen Einführungsfragen segnete der Dekan Pfarrerin Rauh für das Wirken in dem Kirchengemeinden.

    Korb mit Küchenkräutern

    Grüße aus dem Sinngrund überbrachte die bisherige Vakanzvertretung, Pfarrerin Sabine Schlagbauer, und hieß Pfarrerin Rauh im Dekanatsbereich willkommen. "Mir fällt auf, dass es immer öfter Pfarrer und Pfarrerinnen zurück in ihre Heimat zieht", freute Pfarrerin Barbara Weichert für den Dekanatsausschuss und erinnerte an die bisherigen Stationen von Marina Rauh, die auch für das Missionswerk der evangelischen Kirche Bayern in Liberia tätig war. Einen bunten Korb von Lavendel und Küchenkräutern hatte der Vertreter der katholischen Kirchengemeinde, Pfarrer Norbert Thoma, für viel guten Geschmack und gutes Gelingen mitgebracht.

    Die evangelisch-Luterischen Kirchengemeinden Heßdorf, Höllrich und Weikersgrüben haben eine neue Pfarrerin. Dekan Till Roth führte Marina Rauh in ihre neue Aufgabe ein und segnete sie. Foto: Helmut Hussong

    Im Namen der Kirchengemeinde Gemünden begrüßte Vertrauensfrau Manuela Weber die neue Pfarrerin: "Wir sind sehr froh, dass wir sie als neue feste Ansprechpartnerin haben und sind sicher hier gut betreut zu werden." Rauh übernimmt auch die Seelsorge in den beiden Senioreneinrichtungen in Gemünden und im Gesundheitszentrum. Zur Information über die Gemündener Kirchengemeinde hatte Weber das im Jahr 2010 zum 100-jährigen Bestehen der evangelischen Kirche erschienen Buch mitgebracht. 

    "Ist es nicht schön, wie sie hier mit offenen Armen empfangen werden", freute sich stellvertretender Landrat Harald Schneider und erinnerte an die Geschichte der Frauen als Pfarrerin. Bürgermeister Martin Göbel versicherte für die Kommunen Gräfendorf, Karsbach und Gemünden, dass sich hier viele Bürger ehrenamtlich und sehr engagiert in die kirchliche Arbeit einbringen möchten. Eine gute Zusammenarbeit und Unterstützung der Vereine mit und für die Kirchengemeinde bot der Vorsitzende des SV Heßdorf, Alexander Fischer, im Namen aller Ortsvereine an.

    Ein Grußwort in musikalischer Form hatten die Kirchenvorstände der drei Kirchengemeinden vorbereitet. Nach der Melodie von "Kommt ,sagt es allen weiter" hießen die Mitglieder die neue Pfarrerin musikalisch willkommen.  Foto: Helmut Hussong

    Ein Grußwort in besonderer Form hatten die Kirchenvorstände der drei Kirchengemeinden vorbereitet. Nach der Melodie von "Kommt, sagt es allen weiter" hießen die Mitglieder die neue Pfarrerin in vielen Strophen musikalisch willkommen. "Dass sie bei uns heimisch werden, das wünschen wir uns sehr, bei so vielen netten Menschen, da fällt es gar nicht schwer", lautete einer der Verse.

    Pfarrerin Marina Rauh bedankte sich für das freundliche Willkommen. Foto: Helmut Hussong

    Für den Höllricher Kirchenvorstand bedankte sich Dagmar Schubert bei allen, die zur feierlichen Pfarreinführung von Marina Rauh in die Höllricher Kirche gekommen waren und  zum Gelingen der Feier beitrugen. Ganz besonders begrüßte sie Gäste, Freunde und Bekannte aus der Gemeinde Zell im Fichtelgebirge, der vorherigen Wirkungsstätte von Pfarrerin Rauh. Organist Hermann Grollmann und der Posaunenchor Heßdorf, Höllrich, Weickersgrüben unter Leitung von Magdalena Braun gestalteten musikalisch den Gottesdienst mit.

    Dekan Till Roth Foto: Helmut Hussong

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