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    Thüngen

    Hubertusmesse mit Jagdhörnern und Männergesang in Kilianskirche

    Die Bläsergruppe des Bayerischen Jagdschutz- und Jägerverbandes Karlstadt bereicherte gemeinsam mit dem Männergesangverein Thüngen die Hubertusmesse in der St. Kilians-Kirche. Foto: Günter Roth

    Die ganze Reinheit und der feierliche Klang von Jagdhörnern sollte gemeinsam mit dem Gebet und dem Choral die Mystik der Jagd und den Zauber des Waldes in einer festlichen Hubertusmesse in der katholischen Pfarrkirche St. Kilian in Thüngen verbinden. Die Messe feierte Kaplan Napoleon Savariaj, unterstützt wurde die Bläsergruppe des Bayerischen Jagdschutz- und Jägerverbandes Karlstadt unter der Leitung von Edgar Roske durch den Männergesangsverein Thüngen mit dem Chorleiter Johannes Gräbe Bareuther.

    Eindrucksvoll füllten gut ein Dutzend Jäger und Jägerinnen mit ihren Parforcehörnern in Es-Dur den hohen Raum der Kirche aus. Volltönend und kräftig, wild, rau erklingen die Hörner im Wald zur Jagd, in der Messe aber waren es eher die weichen und schmiegsamen Laute. Die Hubertusmesse hat ihren Ursprung im 19. Jahrhundert und will den Wandel des wilden Jägers Hugbert zum heiligen Hubertus, dem Schutzpartron aller Jäger klanglich umsetzen.

    In seiner Predigt ging Kaplan Savariaj auf aussagen der Bibel zur Jagd und zum Bild des Menschen als Jäger oder Gejagter ein. Oftmals werde hier ein Kampf des Guten gegen das Böse thematisiert. Heute aber sollte es eher um den Mut und die Stärke gehen, die man brauche, sich mit friedlichen Mitteln für das Gute einzusetzen. Die Hubertusmesse könne als Mahnung an uns Menschen gesehen werden, besonnen mit dem Leben und dem Schutz der uns anvertrauten Natur mit ihren Geschöpfen umzugehen, den Schöpfer zu ehren sowie Wald und Tier mit Ehrfurcht zu begegnen.

    Der Männergesangverein Thüngen trug die Lieder "Sonntag ist's", "das Morgenrot" und zur Entlassung "Sancta Maria" vor.

    Nach dem gemeinsemen feierlichen "Te Deum" und dem Hubertusmarsch zum Abschluss trafen sich die Besucher und die Darbietenden zu einem Umtrunk im Pfarrsaal.

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