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    IG Metall fordert Qualifizierungsoffensive

    Die Arbeitswelt wird sich durch die digitale Vernetzung und durch den industriellen Wandel verändern. Die IG Metall Würzburg hat zu möglichen Folgen in der ersten Jahreshälfte Erhebungen in Betriebsratsgremien ihres Organisationsbereiches durchgeführt. Zusammengefasst werden alle Daten in einem Transformationsatlas, der als Grundlage für die Arbeit der Betriebsratsgremien genutzt werden kann. Wichtiges erstes Teilergebnis: „Der Wandel der Arbeitswelt erfordert mehr Anstrengungen bei der Qualifikation der Beschäftigten“, so die örtliche IG Metall.

    „Der Wandel der Arbeitswelt erfordert mehr Anstrengungen bei der Qualifikation der Beschäftigten.“ Dies ist da erste Teilergebnis einer Umfrage der IG Metall Würzburg, in die unter anderem die Betriebsräte der Marktheidenfelder Betriebe Warema sowie Procter & Gamble eingebunden waren.

    "Die Arbeitswelt wird sich durch die digitale Vernetzung und durch den industriellen Wandel verändern", stellt die IG Metall in einer Pressemitteilung fest. Deshalb habe sie Betriebsratsgremien in der ersten Jahreshälfte zu möglichen Folgen befragt. Zusammengefasst werden alle Daten demnach in einem Transformationsatlas, der als Grundlage für die Arbeit der Betriebsratsgremien genutzt werden könne.

    „Wir brauchen nun  eine Qualifizierungsoffensive“, fordert Norbert Zirnsak, zweiter Bevollmächtigter der IG Metall Würzburg, „gerade weil in einem nicht kleinen Teil der Betriebe die wir befragt haben, Beschäftigte nicht, oder nur unzureichend auf die neue Arbeitswelt vorbereitet werden." Es gehe darum, die unternehmerische Personalplanung an moderne Anforderungen anzupassen und rechtzeitig Qualifizierungspläne mit den Betriebsratsgremien abzustimmen, so der Gewerkschafter.

    „Alle befragten Gremien kommen zum Fazit, dass der Qualifizierungsbedarf in den Unternehmen steigen wird“, erklärt Werner Flierl, erster Bevollmächtigter der IG Metall Würzburg. Wichtige Säule sei die Aus- und Weiterbildung. Bei der Weiterbildung gehe es zum einen um Anpassungs- aber auch um Entwicklungsqualifizierung“, so Flierl. Besonders müsse man bisher gering qualifizierte Beschäftigte in den Blick nehmen, „um persönliche Entwicklungschancen zu schaffen“. Nachdem die „Nationale Weiterbildungsstrategie“ der Regierung ein Recht auf Nachqualifizierung und auf das Nachholen eines Berufsabschlusses vorsehe, wolle man auch in den Gremien der Agentur für Arbeit in Würzburg dazu die notwendigen Impulse einfordern, schließt die IG Metall ihre Pressemitteilung.

    Bearbeitet von Roland Pleier

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