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    Rieneck

    Idee für einen neuen Standort für die Erinnerungstafel

    Erneut fragte ein Mitglied des Rienecker Geschichtskreises bei den Bürgeranfragen der jüngsten Stadtratsitzung in Rieneck nach, wie es denn um den Wunsch stehe, die Erinnerungstafel zur jüdischen Deportation nicht wie beschlossen im Bürgerzentrum oder zentral am Parkplatz aufzustellen. Der Aufgang zur Burg, wo früher eine jüdische Synagoge stand, wäre auch ein geeigneter Standort für das Mahnmahl, so die neue Idee des Geschichtskreis. Über den neuen Standort seien sich alle Mitglieder des Geschichtskreises einig gewesen.

    "Erst muss der alte mit absoluter Mehrheit gefasster Beschluss über den Standort Bürgerzentrum oder Parkplatz aufgehoben werden" erklärte Bürgermeister Wolfgang Küber. Dann könne man erneut diskutieren. Der Antrag zur Beschlussaufhebung müsse üblicherweise aus dem Stadtrat heraus gestellt werden. Der Beschluss lautete, die beiden Gepäckstücke und Erinnerungstafel vorübergehend im Foyer des Rathauses zu deponieren, bis man am Parkplatz einen geeigneten Standort gefunden habe. Er sei bereit das auch am Parkplatz zeitnahe umzusetzen.

    Für das Ehrenmahl für verstorbene Ehrenbürger Rienecks lagen verschiedenen Angebote vor. Ein Formstein mit Namensplatten aus Bronze wurden mit 8028 Euro angeboten. Das Gremium entschied sich schließlich mehrheitlich für einen Formstein mit Messingplatten zum Preis von 4926 Euro.

    Insgesamt 14 Kanalschächte in verschiedenen Ortsstraßen müssen wegen altersbedingten Senkungen an die Fahrbahnoberfläche angepasst werden. Der finanzielle Aufwand dafür beläuft sich auf 9794 Euro.

    Die Stadt Rieneck ist seit Jahren Fördermitglied beim BRK-Kreisverband Main-Spessart. Auf Anfrage erhöhte das Gremium nun seinen jährlichen Förderbeitrag von 36 Euro auf nunmehr 200 Euro.

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