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    Himmelstadt

    In Himmelstadt wurde der Haushalt vorberaten

    Die Vorberatung zum Haushalt 2020  stellte Kämmerer Thomas Hehrlein in Begleitung von Maria Stamm von der Verwaltungsgemeinschaft Zellingen im Himmelstadter Gemeinderat vor. Die geforderte detaillierte Gebührenabrechnung führe leider zu mehr Verwaltungsstunden. Das Konto des Weihnachtsmarkts wird künftig in der VG geführt.

    Im Planungsjahr 2020 werden die Einnahmen aus forstwirtschaftlichen Erzeugnissen mit 30 000 Euro und aus landwirtschaftlichen mit 37 900 Euro veranschlagt. Hinzu kommt ein Zuschuss zu Waldpflege und Wegebau mit 16 200 Euro. Für Pflanzenankauf, Zaunbau und Bekämpfung der Borkenkäfer werden 10 000 Euro angesetzt. 38 800 Euro werden Holzrückarbeiten und Kulturpflege kosten, Steuer und Versicherung 4500 Euro. Die Betriebsführung durch staatliche Behörde werden auf 17 500 Euro geschätzt. Für die Bewirtschaftung der Grundstücke und Gebäude werden 6000 Euro angesetzt. Die Verpachtung von Äckern, Gärten und Holzlagerplätzen sowie der Jagd- und Fischereipacht erbringt 6760 Euro.

    Einnahmen sind bei der Grundsteuer A mit 9200 Euro und B mit 110 000 Euro zu erwarten. Die Gewerbesteuer erbringt 345 000 Euro. Der Anteil an der Einkommensteuer wird mit 1066560 Euro und an der Umsatzsteuer mit 40 039 Euro veranschlagt. Die Hundesteuer (102 Hunde) erbringt 3000 Euro.

    Die Schlüsselzuweisung vom Land beträgt 427 172 Euro, und die allgemeinen Zuwendungen vom Land betragen nochmals 78 780 Euro. Für Verwaltungskostenbeiträge können 61 355 Euro angesetzt werden.

    Die Ausgaben für die Gewerbesteuerumlage betragen 26 000 Euro. Die allgemeinen Umlagen für die Gemeindeverbände betragen mit einem erhöhten Steuersatz von 47,0 von Hundert 828 386 Euro. Umlagen an Zweckverbände der VG pro Einwohner ergeben 326 100 Euro. Für Zinsen werden 13 365 Euro ausgegeben.

    Die Verzinsung des Anlagekapitals bringt 27 723 Euro. Es konnten Kredite in Höhe von 76 640 Euro getilgt werden.

    Eine elektrische Ladestation für Autos wird 19 000 Euro kosten. Der Zuschuss für eine E-Fahrradladestation erbringt 8380 Euro. Bewegliches Anlagevermögen für den Bauhof mit einem Sprinter-Ersatzfahrzeug ist mit 26 800 Euro angesetzt.

    Bei der Feuerwehr werden Stellplätze mit 23 100 Euro bezuschusst, die Inneneinrichtung kostet 15 000 Euro. Der Keller in der Grundschule muss für 220 000 Euro saniert werden, für Digitalisierung in den Klassenzimmern sind 19 000 Euro veranschlagt. Für die Sanierung des Kindergartens erhält die Gemeinde einen Baukostenzuschuss von 40 000 Euro. Investitionszuweisungen vom Land für die energetische Sanierung (Fenster, Heizung, Dach), die bis 31. Dezember abgeschlossen sein muss, sollen 100 000 Euro betragen. Für förderfähige Kosten will das Land nochmals 50 000 Euro zuweisen. Am Kindergarten sollte ein Unterstellplatz für Kinderwagen gebaut werden. Die vorhandene Scheune wurde ausgeräumt und kann dafür genutzt werden, dies erspart 25 000 Euro.

    Die Rutsche am Mausberg für 7000 Euro ist ebenso geplant wie der weitere Ausbau "Himmelspark" mit 20 000 Euro.

    Für die Mehrzweckhalle sind insgesamt 527 000 Euro eingeplant, die auf zwei Jahre verteilt werden. Eine Investitionspauschale für geplante Projekte wurde mit 126 750 Euro veranschlagt. Aus den allgemeinen Rücklagen wurden 534 871 Euro entnommen. An reinen Rücklagen sind noch 368 000 Euro vorhanden.

    Kämmerer Thomas Hehrlein bescheinigte den Gemeinderäten, dass sie gut gewirtschaftet haben. 2019 wurde ein Überschuss von 435 571 Euro erzielt. Bürgermeister Herbert Hemmelmann meinte, dass Kämmerer Hehrlein den Haushalt mit einem guten Finanzstand übergeben kann. In der Sitzung am 16. April wird der Haushalt verabschiedet.

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