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    Rieneck

    Ingenieurbüros sollen Rienecker Trinkwasser sichern

    Schild Wasserschutzgebiet. Foto: Michael Mahr

    Mit drei sehr unterschiedlichen Vorträgen zum Thema Sicherstellung der Leistungsfähigkeit der Trinkwasserversorgungsanlage befasste sich der Rienecker Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung. Die Ingenieurbüros Bauerconsult (Haßfurt), Jung (Kleinostheim) und Auktor (Würzburg) hatten der Stadt auf Anfrage Angebote vorgelegt, die die Bewertung und, wo nötig, Ertüchtigung der Trinkwasserversorgungsanlage zum Inhalt haben.

    Da sich die Angebote nach Ansicht der Stadtverwaltung jedoch sehr unterschiedlich hinsichtlich Umfang, Inhalt und Detailtiefe zeigen, veranlasste Bürgermeister Wolfgang Küber, dass jedes der Planungsbüros sein Angebot vor dem Stadtrat erläutere. Es ging dabei vorrangig um die vier Einzelaspekte Löschwasserversorgung, Trinkwassernotversorgung, Quellen und Ringschluss zum Industriegebiet.

    Stadträte wollen über Trinkwasserversorgung noch beraten

    Das Büro Jung zeigte sich bei seinem Vortrag bestens vorbereitet und wartete vor dem Stadtrat mit konkreten Vorschlägen zur Zukunftssicherung des Rienecker Trinkwassers auf. Mit Aufnahmen von einer Begutachtung der drei vorhandenen Quellen und ausführlichen Erläuterungen zu den getroffenen Erkenntnissen über den Sachstand und die Verbesserungsmöglichkeiten unterstrich man, dass man sich eingehend mit der gestellten Aufgabe befasst hatte. Die beiden Mitbewerber blieben dagegen weitgehend theoretisch in der Erklärung ihrer vorgelegten Angebote. Anschließend entsprach Bürgermeister Küber dem Wunsch nach fraktionsinternen Beratungen, nahm die geplante Beschlussfassung von der Tagesordnung und vertagte sie auf eine der nächsten Sitzungen.

    Diskussion über Kreuzung Schellhofstraße

    Diskussionsbedarf zeigte der geplante Ausbau der Kreuzung Schellhofstraße auf. Nachdem Bürgermeister Küber vorgeschlagen hatte, dem Angebot der Firma Stolz-Bau (Hammelburg) zum Preis von 11 212 Euro zuzustimmen, kritisierte Lothar Keßler (FB), dass das Angebot nur fünf Positionen enthielte, während die Mitbewerber ihre Offerten in bis zu 16 Positionen detailliert hatten. Er fürchte, so Keßler, dass nach einem Zuschlag teure Nachforderungen der Baufirma für nicht im Angebot aufgelistete Leistungen gefordert werden könnten.

    Küber versprach, dass er den Auftrag nur unter der Bedingung an die Stolz-Bau erteile, dass alle geforderten Leistungen laut Leistungsverzeichnis im Preis von 11 212 Euro enthalten seien. Dem stimmte der Rat mit 11:1 zu.

    Einstimmig segnete der Rat anschließend das Nachtragsangebot der Firma Feser (Gemünden) für zusätzliche Tischlerarbeiten in Höhe von 4 923 Euro im Rahmen der Sanierung des Bürgerzentrums ab. Hinzu kommen veranschlagte Kosten von 8 000 Euro für Zusatzarbeiten an der Decke im Festsaal.

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