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    Rieneck

    Integration und Inklusion durch Bogenschießen

    Ein integratives Bogenschießen findet am 27. Oktober auf der Burg Rieneck statt. Foto: Franziska Beils

    Integratives Bogenschießen Rieneck (IBoR) ist ein integratives Bogenprojekt der EP-Extratouren gemeinnützige UG mit Sitz in Rieneck. Das Projekt fand erstmalig 2018 statt und wird am Sonntag, 27. Oktober, von 10 bis 17 Uhr auf dem Gelände rund um Burg Rieneck fortgeführt. Es soll einen Beitrag zur gesamtgesellschaftlichen Aufgabe der Integration und Inklusion von Menschen mit Behinderung in allen Bereichen des Lebens leisten, heißt es in einer Pressemitteilung.

    „Wir wollen Berührungsängste, die zwischen Menschen mit und ohne Behinderung bestehen, abbauen, indem wir diese Personengruppen im Rahmen eines Turniers zusammenführen und miteinander in heterogenen Teams agieren lassen“, sagt Geschäftsführer Andreas Michel.

    Dabei wird in vorweg laufenden Kursen die Personengruppe mit Behinderung auf das Turnier durch pädagogische und sonderpädagogische Mitarbeiter vorbereitet und die Teilnehmer finden zunächst Zugang zum Bogenschießen als Sport. Am Turniertag selbst bilden sich gemischte Teams aus den Menschen mit und ohne Behinderung. Ziel hierbei ist es, die unterschiedlichen Personengruppen positiv zusammenzuführen und einen Kontakt entstehen zu lassen.

    Durch die professionelle Vorbereitung der Menschen mit Behinderung und die Begleitung der Teams am Tag des Turniers, soll sichergestellt werden, dass gruppendynamische Prozesse stattfinden, welche die Erfahrung mit der anderen Personengruppe positiv beeinflussen. So sollen im Rahmen einer sportlichen Freizeitaktivität Berührungsängste und Barrieren auf beiden Seiten abgebaut werden.

    Bearbeitet von Peter Kallenbach

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