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    Burgsinn

    Joachim Goebel ist neuer Geschäftsführer der FBG Sinn-Saale

    Der Vorsitzende der Forstbetriebsgemeinschaft Sinn-Saale, Karlheinz Roth (links), hieß den neuen Geschäftsführer Joachim Goebel willkommen. Foto: Jürgen Gabel

    Nach sechseinhalb Jahren als Geschäftsführer der Forstbetriebsgemeinschaft Sinn-Saale (FBG) verließ Peter Kreyssig die Kommandobrücke und ging in den wohlverdienten Ruhestand. "Er wird jetzt in seiner Rhöner Heimat mehr den Wanderschuhen zugewandt sein als der Holzvermarktung", merkte Vorsitzender Karlheinz Roth augenzwinkernd an. Kreyssig habe die FBG zu einer festen Größe in der Region ausgebaut, lobte er bei der Vorstellung seines Nachfolgers. Neuer Geschäftsführer wurde der Zeitlofser Joachim Goebel.

    Vorsitzender Roth erinnerte an den nahtlosen Übergang des Geschäftsführerpostens. Leider verließ zum gleichen Zeitpunkt aus beruflichen Gründen auch der Stellvertreter Till Zimmermann die FBG. Roth freute sich über die kurzfristige Verfügbarkeit des 67-jährigen Goebel, der 50 Jahre Erfahrung bei der privaten Forstverwaltung Buz in Zeitlofs, dem Nachfolger der Zeitlofser Linie der Adelsfamilie Thüngen, sammelte.

    Eine feste Größe im Forstsektor der Region

    Roth lobte die Leistungen Kreyssiks, der zum 1. November  2012 die Aufgaben des ersten Geschäftsführers übernommen hatte und seine Arbeit sehr gut gemeistert habe. Er würdigte die gute Leistung, jährlich das anfallende Holz aus den privaten Wäldern der Regionen Sinn- und Saaltal zu vermarkten. Lobenswert waren seine forstwirtschaftlichen Maßnahmen, die Motivation der Mitglieder zu waldbaulichen Projekten und die Werbung neuer Mitglieder und Kunden. Heute stelle die FBG mit rund 600 Mitgliedern und 3500 Hektar Waldfläche eine feste Größe im Forstsektor der Region dar, sagte Roth. Immerhin habe im Jahr 2018 die vermarktete Holzmenge 16 000 Festmeter betragen.

    Joachim Goebel möchte sein Amt im Sinne der Waldbesitzer ausüben und freut sich auf eine vertrauensvolle und fruchtbare Zusammenarbeit. Karlheinz Roth hieß den erfahrenen Forstmann willkommen und versprach ein harmonisches Arbeiten.

    Bearbeitet von Jürgen Gabel

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