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    Karlstadt

    Johann-Schöner-Schüler erleben aufregende Tage in Indien

    Die deutschen und indischen Schüler am Taj Mahal. Foto: Bhaskar Sati

    Bereits zum achten Mal reisten Schüler des Johann-Schöner-Gymnasiums für zwei Wochen nach Neu-Delhi. Im Juni hatten bereits 26 indische Schüler mit zwei Lehrerinnen Deutschland besucht. Nun erfolgte der Gegenbesuch der 25 deutschen Schüler an der Partnerschule mit ihren beiden Lehrkräften Andrea Naujoks und Matthias Siegler.

    Nach 16 aufregenden Tagen trafen die Schüler wieder in Deutschland ein. Im Gepäck hatten sie viele Eindrücke dieses Lands der Kontraste: Kulturschätze und glitzernde Shoppingmalls auf der einen, aber auch Lärm, Müllberge, bittere Armut und Smog auf der anderen Seite, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

    Kühe schlafen auf der Autobahn

    Der Besuch in Indien begann mit einem Tag der Akklimatisation in den Familien. Bereits am nächsten Tag ging es um 5 Uhr zum gemeinsamen Wochenendausflug der deutschen und indischen Schüler nach Jaipur und Agra mit dem weltbekannten Taj Mahal. Schon die Busfahrt aus Delhi heraus war für alle ein Erlebnis. Außerhalb Delhis sind die Gefährte auf den Straßen noch um einiges abenteuerlicher als in der Stadt und so sahen die Schüler unter anderem mit Menschen übervoll besetzte Laster, auf der Autobahn schlafende Kühe, Elefanten, Pferde- und Kamelgespanne. 

    In Delhi fing um 7.15 Uhr der Schulalltag an der Privatschule DPS Mathura Road an. Die Schule ist allein wegen ihrer Größe (rund 7000 Schüler) nicht mit dem JSG zu vergleichen. Hier befinden sich ständig Schüler auf den Gängen, die Türen sind offen und die Struktur im Schulalltag ist für außenstehende nicht immer klar erkennbar. 

    Viele neue Freundschaften

    Der Austausch zeigte einmal wieder, dass deutsche und indische Schüler trotz aller kultureller Unterschiede recht ähnlich sind, gemeinsame Interessen und auch Sorgen haben. Der Besuch öffnete den Blick für andere Kulturen und Lebensstile und ermöglichte damit auch einen völlig anderen, reflektierten Blick auf Deutschland und dessen Schulsystem. In dieser Zeit haben sich enge Freundschaften entwickelt und die Schüler sind zu einer tollen Gruppe zusammengewachsen.

    Bearbeitet von Nico Christgau

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