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    Remlingen

    Jubelkonfirmanden erneuerten Segen

    Im Bild: (vorne, von links) Fred Schwab, Rebecca Rüfer, Simone Huppmann, Stefan Stollberger; (hinten, von links) Pfarrerin Gudrun Mirlein, Andreas Bauer und Micha Haus. Foto: Foto-Studio Schwab Remlingen

    Sechs Konfirmanden des Jahrgangs 1994 kamen jüngst zusammen, um sich an den Konfirmationssegen zu erinnern und diesen zu erneuern. Der festliche Gottesdienst wurde gestaltet vom Posaunenchor Remlingen, verstärkt vom Posaunenchor Marktheidenfeld. Auch der damalige Pfarrer der Konfirmanden, Pfarrer i. R. Friedrich Wunderlich, spielte mit. Anschließend wurde im Sportheim ein kleines Klassentreffen mit den anderen Klassenkameraden veranstaltet. In der Predigt vom Traum des Jakobs, wie sich ihm der Himmel öffnet, ging Pfarrerin Gudrun Mirlein darauf ein, wie der heutige Mensch sein Leben gestaltet. Das gute Leben ist mittlerweile reine Privatsache geworden, der Glaube an die Gemeinschaft brüchig geworden, die Kirche steht im Kreuzfeuer der Kritik, die Freiheit des Einzelnen hat oberste Priorität. Mirlein fragte: "Aber kann es nicht sein, dass man die falsche Autorität der Kirche mit der Autorität Gottes verwechselt hat? Dass wir gerade heute in der irrigen Meinung leben, Gott wäre als Herrscher der Welt so etwas wie der übermenschliche Konkurrent unserer wahren Menschlichkeit?" Sie zitierte den kolumbianischen Philosophen Nicolas Davila: „Die moderne Geschichte ist der Dialog zwischen zwei Menschen: einer, der an Gott glaubt, ein anderer, der Gott zu sein glaubt.“ Abschließend appellierte sie an mehr Wille und Freude zur Gemeinschaft.

    Bearbeitet von Jochen Jörg

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