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    Karbach

    Jugendfeuerwehr ist Stütze der Gesellschaft

    Blumen und Geschenke gab es für Jugendwart Arnold Herrmann und Gattin Angelika für die engagierte Jugendarbeit in den vergangenen 30 Jahren. Von links: Conrad Schmelz, Angelika und Arnold Herrmann und Kommandant Hans-Peter Blum. Foto: Josef Laudenbacher

    30 Jahre Jugendfeuerwehr Karbach war den Verantwortlichen wert mit den Einwohnern zu feiern. Nach Kirchenparade und Festgottesdienst versammelten sich zahlreiche Gäste am Feuerwehrhaus, unterhalten von den "Karwer Dorfmusikanten".

    Vorstandsmitglied Manuel Schubert begrüßte neben den Feuerwehrlern Bürgermeister Bertram Werrlein, Kreisbrandinspektor Peter Schmitt (Wombach), Kreisbrandmeisterin Anna Weis (Homburg), und die stellvertretende Kreisjugendwartin Silvia Väthröder (Altfeld). Kommandant Hans-Peter Blum stellte fest, dass die Jugendfeuerwehr seit 30 Jahren für qualifizierten Nachwuchs für die Aktiven Feuerwehrler sorgt.

    Seit Gründung der Jugendwehr im Juni 1989 wurden 91 Feuerwehrleute ausgebildet. Aktuell gibt es zwei Jugendgruppen mit 15 Mädchen und Jungen. Von 52 Aktiven der Wehr wurden bereits 33 in der Jugendfeuerwehr ausgebildet. All das wäre nicht möglich gewesen ohne Arnold Herrmann.

    Viel Freizeit geopfert

    Für Wissensteste, Jugendleistungsprüfungen, Staffelwettbewerbe, Jugendleistungsspange oder Jugendflamme, Prüfungen und Wettbewerbe musste viel Freizeit geopfert werden. Hinzu kommen die Aktionen "Zeit für Helden" im gemeindlichen Kindergarten, am Riedsbrünnlein, bei der Neugestaltung des Gartens unterhalb der Kirchenmauer, sowie Einrichten einer Kleiderkammer für Flüchtlingen im alten Feuerwehrhaus Marktheidenfeld. Nebenher trug Arnold Herrmann noch 17 Jahre als zweiter und vier Jahre als erster Kommandant Verantwortung. Für dieses Engagement überreichte Blum an Gattin Angelika für ihre Unterstützung einen Blumenstrauß und an den Jugendwart einen Gutschein, der eine Ballonfahrt über Karbach beinhaltete.

    Bürgermeister Bertram Werrlein bezeichnete es einen guten Anlass den 30. Geburtstag zu feiern. Werrlein sagte Dank für die Bereitschaft bei Not, Gefahr, bei Feuer oder Unfällen ehrenamtlich und unentgeltlich zu helfen.

    Chance für die persönliche Entwicklung

    Hinter diesen Aufgaben steht enorm viel persönliches Engagement, hohes Fachwissen, Verantwortungs- und Pflichtbewusstsein, Mut und Kraft. Dies ist aber auch Chance für die persönliche Entwicklung. Die Jugendlichen lernen nicht nur Technik und Organisation für den Feuerwehrdienst, sondern sie lernen auch fürs Leben: "Verantwortungs- und Pflichtbewusstsein, Disziplin, Teamfähigkeit, soziale Kompetenz sind wichtige persönliche Eigenschaften und Voraussetzung in Schule, Beruf und im Leben", so der Rathauschef.

    Kreisbrandinspektor Peter Schmitt (Wombach) lobte die Jugendarbeit in Karbachs Wehr, mit dem Ziel die Jugend im sozialen Engagement zu stärken, auszubilden und Nachwuchs sicher zu stellen. Die Jugendwehr ist Garant für die Freiwilligen Feuerwehren. Schmitt bedankte sich aber auch bei der Gemeindeverwaltung für ein stets offenes Ohr für die Belange und Bedürfnisse der Ortswehr.

    Bearbeitet von Josef Laudenbacher

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