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    Karsbach

    Karsbacher Gewerbegebiet bekommt weitere Zufahrtsstraße

    Im Karsbacher Industrie- und Gewerbegebiet 'Am Schönauer Weg' soll bis Ende Juni die Erschließungsstraße zu dem Gelände der Firmen Osma Werm und Weimann ausgebaut werden.
    Im Karsbacher Industrie- und Gewerbegebiet "Am Schönauer Weg" soll bis Ende Juni die Erschließungsstraße zu dem Gelände der Firmen Osma Werm und Weimann ausgebaut werden. Foto: Helmut Hussong

    Seit zwei Jahren ist der Ausbau einer weiteren Zufahrtsstraße im Karsbacher Industrie- und Gewerbegebiet "Schönauer Weg" im Haushaltsplan vorgesehen. Nachdem nun die Errichtung der Gebäude auf dem Firmengelände Osma Werm weit vorangeschritten sind und die Planung der Firma Karl Weimann Nachfolger GmbH für ihren neuen Agrarstandort auf der Nachbarparzelle bekannt ist, will die Kommen die Erschließungsstraße noch im Sommer ausbauen lassen. Für dieses Projekt, das nach ersten Schätzungen 180 000 Euro kostet, wird nun eine beschränkte Ausschreibung erstellt.

    "Wir können jetzt bei der Planung die aktuellen Gegebenheiten für die Zufahrten der Firmen Werm und Weimann berücksichtigen", erläuterte Bürgermeister Martin Göbel in der jüngsten Gemeinderatsitzung den Grund für die Umsetzung des Vorhabens. Auch weil sich in Fortsetzung der Straße eine weitere Firma mit mehren Arbeitsplätzen ansiedeln möchte, werde man im Bereich der bisherigen Wendeplatte einen Hochbordstein für eine mögliche Bushaltestelle vorsehen – allerdings ohne Haltebucht und Wartehäuschen. Der Gehweg werde entlang des Geländes der Firma Maikath errichtet, sagte Göbel bei der Besprechung der Planung. Ferner sei am vorhandenen Rückhaltebecken eine kleine Veränderung erforderlich.

    Mit gebührendem Abstand trafen sich die Karsbacher Gemeinderäte zum ersten Mal nach Beginn der Corana-Krise im Gemeindesaal zu einer Sitzung.
    Mit gebührendem Abstand trafen sich die Karsbacher Gemeinderäte zum ersten Mal nach Beginn der Corana-Krise im Gemeindesaal zu einer Sitzung. Foto: Helmut Hussong

    Mit gebührendem Sicherheitsabstand hatten sich die Gemeinderäte zur ersten Sitzung seit Beginn der Corona-Beschränkungen getroffen. Um diesen zu gewährleisten, verlagerte man die Zusammenkunft vom Sitzungszimmer im Karsbacher Gemeindehaus in den benachbarten Gemeindesaal. Auf der Tagesordnung standen aufgrund der längeren Auszeit von rund acht Wochen vorrangig Genehmigungen zu Bauanträgen.

    Mehrgenerationenhaus in Höllrich

    So möchten die Besitzer in der Seifriedsburger Straße 9 in Höllrich das bestehende alte Wohnhaus bis auf den Keller abbrechen und dort im Anschluss an die bestehende Doppelgarage für die Familie ein neues Mehrgenerationenhaus errichten. Das Gremium befürworte das Vorhaben.

    Die Zimmerei Rehwald plant im Gewerbegebiet "An den Furtwiesen" in Heßdorf auf ihren Grundstück die Errichtung einer neuen Gerätehalle. Es wird eine bestehende Lagerhalle abgerissen und durch die größere Gerätehalle mit einem Hallenkran ersetzt. Den geringen Abweichungen hinsichtlich Baugrenze, Dachfarbe und Wandhöhe stimmte der Gemeinderat zu.

    Bebauungsplan für Gössenheimer Schotterwerk

    Die Gemeinde Gössenheim hat die Aufstellung eines Bebauungsplanes "Am Schotterwerk" beschlossen. "Ziel ist es, eine Neuordnung und rechtliche Absicherung bereits bestehender Tätigkeiten beim Schotterwerk zu erreichen", erläuterte Bürgermeister Martin Göbel zum Vorhaben der Nachbargemeinde. Im Wesentlichen werde nur intern umorganisiert und umgelagert. Es sollen keine neuen Tätigkeiten im Schotterwerk angesiedelt werden. Da Karsbach von dem Bebauungsplan nicht betroffen ist, gab es keine Einwendungen von Seiten der Räte.

    Die Firma Fliesen-Franz (Heßdorf) soll für 5321 Euro den Belag auf der Treppe zum Kindergarten erneuern. Die Feuerwehr in Heßdorf erhält für die 3818 Euro teure Restaurierung der Vereinsfahne von der Kommune einen Zuschuss von 572 Euro.

    Gegen die Verlagerung der Wertstoffcontainer auf den Zimmermannsplatz entlang der Straße "Am Steingraben" in Karsbach haben sich mehrere Bürger wegen der Beeinträchtigung des Ortsbildes ausgesprochen, erläuterte Göbel dem Gremium. Deshalb werde man zunächst versuchsweise diese Container unterhalb des Steingrabens in der Nähe des Grüngutcontainers aufstellen.

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