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    Retzstadt

    Katholische Kirchenstiftung will Pfarrheim sanieren

    Zur barrierefreien Herstellung des Zuganges zum Pfarrheim in Retzstadt soll unterhalb der Kirche eine Zufahrt gebaut werden, die auf den oberhalb der Kirche bestehenden Fußweg, der zum Pfarrheim führt, aufschließt. Dieser Weg muss allerdings im Treppenbereich des Pfarrheimes um etwa vier Stufenhöhen tiefergelegt werden. Foto: Ernst Schneider

    Die Retzstadter Katholische Kirchenstiftung legte dem Gemeinderat einen Plan zur Generalsanierung des Pfarrheims mit Abriss der bisherigen WC-Anlage und deren Neubau vor. Ferner soll der Eingang des Pfarrheimes barrierefrei gestaltet werden. Dazu soll ein Zufahrtsweg um die Kirche auf den oberhalb der Kirche zum Pfarrheim führenden Fußweg geschaffen werden. Von dort kann dann nach Absenkung des Weges (um etwa vier Stufenhöhen) der Zugang zum Pfarrheim barrierefrei gestaltet werden. Bei den Beratungen wurde von einer Gesamtinvestition in Höhe von 1,45 Millionen Euro gesprochen. Die Verantwortlichen der Kirchenstiftung erwarten eine Bauzeit von etwa einem Jahr und hoffen auf einen Baubeginn im Sommer 2019. Nach eingehender Beratung gab der Gemeinderat einstimmig sein Einverständnis zu dem Bauvorhaben.

    Auf dem Grundstück "Am Steinberg" 18 soll ein Einfamilienhaus mit Doppelgarage errichtet werden. Das Bauvorhaben entspricht nicht in vollem Umfange den Festsetzungen des Bebauungsplanes "Am Steinberg II". Wohnhausdach und Garagendach sollen in Art und Farbe entgegen den Festsetzungen gestaltet werden. Nach den Feststellungen der Verwaltung sind bereits Bezugsfälle vorhanden. Auch hier stimmte das Ratsgremium ohne Gegenstimmen zu.

    In der Hauptstraße 23 sollen ein Wohnhaus und der Teilbereich einer Scheune abgebrochen werden. Die Untere Bauaufsichtsbehörde des Landratsamtes Main-Spessart hat die Abbruchanzeige bereits bearbeitet. Das Amt wies darauf hin, das wegen des nicht frei stehenden Gebäudes ein "Tragwerksplaner" hinzuzuziehen ist. Das Ratsgremium nahm dies ohne Anmerkungen zur Kenntnis.

    Ebenfalls ohne Gegenstimmen vergab der Gemeinderat die Errichtung eines Buswartehäuschens an der "Kreuzkapelle" zum Preis von 6862 Euro an die Fa. E. Ziegler, Metallbearbeitungs- AG, Weissach-Flacht. Dazu teilte Bürgermeister Karl Gerhard mit, dass für dieses Vorhaben vom Landratsamt Main-Spessart 3000 Euro als finanzielle Zuwendung zu erwarten seien.

    Die Verwaltung informierte, dass im Altbau des Kindergartens Retzstadt in der Toilettenanlage an den Waschtischen der Verbrühschutz fehlt. Dieser stelle sicher, dass aus dem Wasserhahn kein warmes Wasser mit mehr als 38 Grad Celsius austreten könne. Nach Auskunft der Sanitärfirma Trabert sei ein nachträglicher Einbau möglich. Ohne Gegenstimmen vergab der Gemeinderat den Auftrag zum Angebotspreis von 1940 Euro brutto an die Firma.

    Auf Antrag der Kirchenstiftung Retzstadt gewährt der Gemeinderat für die Erneuerung der Heizung im "Alten Kindergarten" Retzstadt eine finanzielle Zuwendung in Höhe 713 Euro. Dies sind 15 Prozent der entstandenen Kosten.

    Für den Betrag von 5337 Euro wird laut Beschluss des Gemeinderates die Fa. "Bayernwerk" in der Hauptstraße (nähe Blatterspiel) eine weitere LED-Lampe aufstellen.

    Bürgermeister Karl Gerhard informierte den Gemeinderat, dass er beim Kommunalforum des Landkreises Main-Spessart den Bürgertreff und das Konzept "Alt werden in Retzstadt" und die damit verbundenen Aktivitäten, zum Beispiel das Betreuungsangebot, vorgestellt habe. Über das Betreuungsangebot, welches unter der Trägerschaft des Mehrgenerationenhauses Binsfeld läuft, berichtete Bürgermeisterstellvertreterin Birgit Köhler. In diesem Zusammenhang zeigte der Bürgermeister auch die Aktivitäten am Beispiel des Mehrgenerationenhauses "Dorflinde Langenfeld" auf. Dazu machte er den Vorschlag, zur weiteren Information den Ort Langenfeld zu besuchen.

    Des Weiteren informierte der Bürgermeister, dass die beantragte Geschwindigkeitsbegrenzung in der Hauptstraße auf 30 Kilometer je Stunde vom Landratsamt aufgrund von Messungen und Zählungen abgelehnt wurde.

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