• aktualisiert:

    Adelsberg

    Keramik, Bilder und Emaille

    Künstlerehepaar Grita und Moritz Götze stellen in Adelsberg aus Foto: Jennifer Weidle

    Das Künstlerehepaar Grita und Moritz Götze aus Halle hat einige seiner Werke nach Adelsberg gebracht. Im "Dicken Turm" des Schlosses fand die Vernissage zur aktuellen Ausstellung statt. Die Künstler lernten sich 1984 auf einer Silvesterparty kennen. Seither leben und arbeiten sie zusammen. Dabei sind sie künstlerisch sowohl bei Stil als auch beim Medium voneinander unabhängig geblieben. Grita Götze fertigt Keramiken, Moritz Götze Bilder und Emaillen.

    Wer sich schon einmal im Schlosshof umgesehen hat, zum Beispiel bei einem Stück Kuchen im Café des Schlosses, der hatte Gelegenheit, die großformatigen Emaillen an den Mauern zu bewundern. Diese stammen von Moritz Götze. Er ist der Familie Priesemann seit Jahren in Freundschaft verbunden. Grita Götze stellt vor zehn Jahren schon einmal in Gabriele Priesemanns Galerie aus. Da befand sich diese noch in Frankfurt. Ohne die persönliche Bekanntschaft mit der Galeristin hätten die Werke den Weg nach Adelsberg eher nicht gefunden. Beide Künstler arbeiten oft für historische Ausstellungen und stellen international aus. Moritz Götze hat seine eigene Galerie in Frankfurt.

    Der Weg nach Adelsberg lohnt sich. Die Werke sind vielfältig und auch für Kunstlaien leicht zugänglich. Grita Götzes Studien von Gräsern und Blumen, die sie meist im Sommer in der Natur anfertigt, fliesen in ihre keramischen Arbeiten ein. Die floralen Linien lassen Einflüsse des Jugendstils erkennen. Florales wechselt sich dabei auf ihren großformatigen Deckelvasen ab mit Frauenfiguren. Moritz Götzes Bilder und Emaillen sind bunt und wild. Popart mit kräftigen Farben und starken Konturen. Kunst, die Spaß macht und auch mal zum Schmunzeln bringt.

    Die Ausstellung endet am 10. November. Die Galerie hat am Wochenende zwischen 14 und 19 Uhr oder nach Vereinbarung geöffnet. Am Wochenende bewirtet Familie Priesemann im Café des Schlosses, das sich im historischen Gewölbekeller befindet, ihre Gäste. Da lässt sich Kunst mit Genuss verbinden.

    Mehr Informationen auf der Webseite des Schlosses unter www.imblauhaus.de

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!