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    Rothenfels

    Kindergarten: Rothenfels plant für viele Kinder in der Stadt

    Aus dem Gebäude der Raiffeisenbank wird eine Kindertageseinrichtung. Foto: Susanne Feistle

    Dass es nicht ausreichen würde, das Gebäude der Raiffeisenbank in eine Kindertagesstätte mit 25 Plätzen für Regelkinder und 15 für Kleinkinder umzubauen, wurde in der jüngsten Stadtratssitzung schnell klar. Bernd Müller vom Architekturbüro bma aus Rothenfels präsentierte dort die Machbarkeitsstudie zum Um- und Anbau desG ebäudes in eine Kindertageseinrichtung.

    "Der Trend geht ja dahin, die Kinder immer früher in eine Betreuung zu geben" und "Wenn wir schon was machen, dann richtig", waren nur zwei Meinungen. "Ziel ist immer ja auch immer noch ein neues, kleines Baugebiet", fügte Bürgermeister Gram an. Und so entschied sich der Rat schnell für die "große Lösung" mit Platz für 15 weitere Kleinkinder.

    Müller erklärte in groben Zügen, wie der Kindergarten mit Kindertagesstätte dann aussehen könnte: Es wird einen Anbau, vermutlich mit Flachdach, geben. Die Gruppe für die Kleinkinder wird im Obergeschoss geplant, damit sie ebenerdig nach hinten, auf die Freifläche kommen. Die Regelgruppe soll ins Mittelgeschoss und der Mehrzweckraum ins Erdgeschoss. Es wird ein großzügiges Foyer geben, einen Aufzug und einen Kinderwagenabstellplatz. Geldautomat und Kontoauszugsdrucker der Raiffeisenbank bleiben erhalten.

    "Kleine Lösung" wäre 100 000 Euro günstiger

    Da es sich jedoch erst mal nur um grobe Planungen handelt, ist auch die Kostenschätzung eher wage und liegt bei knapp 1,6 Millionen Euro. Es gibt voraussichtlich verschiedene Fördermöglichkeiten, die man zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht genau benennen kann. Ziemlich wahrscheinlich ist jedoch, dass die favorisierte "große Lösung" die Stadt letztendlich rund 100 000 Euro mehr kosten wird als die "Kleine".

    Ein Neubau wäre in jedem Fall teurer, meinte der Architekt und Gram erläuterte, dass dafür ja gar kein Platz da wäre und die jetzige Lage mit Parkplätzen und Bushaltestelle ideal sei.

    Die Frage nach der Bauzeit beantworteten Architekt und Bürgermeister unterschiedlich. Während Müller meinte: "Ein gutes Jahr", sagte Gram: "Jetzt in zwei Jahren sollten wir umziehen, spätestens".

    Der Stadtrat nahm die Machbarkeitsstudie zur Kenntnis und billigte diese. Außerdem nahm der Rat das Angebot für die Objektplanung an und beauftragte zunächst die Leistungsphasen eins bis vier.

    Bearbeitet von Susanne Feistle

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