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    Gössenheim

    Klaus Schäfer bald voll und ganz Gössenheims Bürgermeister

    Bürgermeister Klaus Schäfer Foto: Herbert Hausmann

    Eine positive Bilanz für die Gemeinde zog Gössenheims Bürgermeister Klaus Schäfer in der Jahresschlusssitzung des Gemeinderates. "Blickt man objektiv zurück, haben wir Gössenheim auch in diesem Jahr wieder ein großes Stück nach vorne gebracht und die Attraktivität unserer Heimatgemeinde gesteigert", meinte Schäfer bei der letzten Zusammenkunft des Jahres, bei der Vertreter von Schule, Kindergarten, Bauhof, Verwaltung und Feuerwehr anwesend waren.

    Als ein herausragendes Ereignis im nun zu Ende gehenden Jahr bezeichnete Bürgermeister Schäfer den Förderbescheid der bayerischen Staatsregierung über 331 000 Euro aus dem so genannten "Höfeprogramm". Damit konnten auch die letzten Außenbereiche in der Gemeinde beim Breitbandausbau an das schnelle Internet angeschlossen werden. Derzeit laufen die letzten Restarbeiten.

    Parkplatzsituation in Gössenheim schlecht

    Einige geplante Maßnahmen und auch Wünsche von Bürgern konnten dagegen nicht realisiert werden. Als Beispiel nannte der Bürgermeister die Parkplatzsituation in der Gemeinde, für die es aber auch so schnell keine Lösung geben wird. "Wir sind nicht in der Lage, für jeden Gemeindebürger vor seinem Anwesen Parkplätze zu schaffen", so Schäfer. Nach seinen Worten dürfte es nicht zu viel verlangt sein, wenn jeder sein Hoftor aufmacht und auf dem eigenen Anwesen parkt. "Selbstverständlich werden wie an einer Verbesserung der Parkplatzsituation arbeiten", eine kurzfristige Lösung ist aber nicht in Sicht.

    Abschließend dankte Klaus Schäfer allen, die zum Wohle der Gemeinde mitgearbeitet und Verantwortung übernommen haben. In seinem Ausblick meinte er: "Das Jahr 2020 wird mit Sicherheit nicht ruhiger, aber ich bin mir sicher, dass wir es genauso erfolgreich meistern werden."

    Erinnerung an verstorbenen Bürgermeister und Gemeinderat

    Dem bürgermeisterlichen Dank schloss sich zweiter Bürgermeister Erich Fenn an. Er hatte nach dem krankeitsbedingten Ausfall von Bürgermeister Theo Gärtner und der Wahl von Klaus Schäfer die Amtsgeschäfte geführt. Fenn ging zunächst auf die personellen Veränderung vergangener Jahre im Gemeinderat ein. Neben Theo Gärtner verstarb auch Ratsmitglied Roland Manke. Für ihn und Klaus Schäfer waren Peter Scheid und Peter Kensy nachgerückt.

    In seinen Worten erinnerte Erich Fenn daran, dass Ende April auch die Legislaturperiode des jetzigen Gemeinderates endet. Einige Projekte der vergangenen Jahre ließ er Revue passieren. Aus dem Wunsch nach einer kleinen zentralen Heizungsanlage für die gemeindlichen Gebäude im Ortskern wurde durch bürgerliches Engagement das Vorzeigeobjekt Hackschnitzelanlage mit Fernwärme für den gesamten Ort. Die Hauptstraße wurde saniert und Maßnahmen zur Dorferneuerung gestartet, mit Erneuerung des Kirchplatzes. Zukünftig stehen noch der Kirchplatz in Sachsenheim an, der Platz vor der Metzgerei Löser und die Generalsanierung des Kindergartens.

    Klaus Schäfer bleibt Bürgermeister

    Traditionsgemäß dankte der Stellvertreter dem Ersten Bürgermeister für dessen Arbeit und überreichte ein kleines Präsent des Gemeinderates. Da Klaus Schäfer, der erst in diesem Jahr in das Amt gewählt wurde, auch über den 1. Mai Bürgermeister bleibt, entfällt im Sommer für ihn die momentane Doppelbelastung, die er als Sparkassenangestellter und Bürgermeister hat. "Diese Aufgaben hast du bisher geräuschlos gemeistert." Zum 1. September "bist du eine Belastung los – es ist aber nicht die des Bürgermeisters", meinte Fenn.

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