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    Karlstadt

    Konstantin Reith ist der beste Vorleser

    Beim Vorlesewettbewerb im Landratsamt nahmen 15 Schülerinnen und Schüler teil. Im Bild (von links)  Zweite Siegerin Jule Marie Riedmann, Sieger Konstantin Reith, dritte Siegerin Valentina Lauro. Hintere Reihe (von links): Bernhard Metz (Kreisjugendpfleger), Michael Martin (Leiter Kreisjugendamt), Hans Jürgen Maetschke (Vertreter Schulamt). Foto: Barbara Wolf

    Der beste Vorleser aus Main-Spessart wurde beim Kreisentscheid des 61. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels im großen Sitzungssaal des Landratsamtes ermittelt. Den ersten Platz belegte Konstantin Reith aus Binsfeld. Er besucht die Johann-Rudolph-Glauber-Realschule in Karlstadt.

    Die Sieger der Schulentscheide aus den Mittelschulen, Realschulen und Gymnasien stellten sich in Karlstadt dem Wettbewerb. Diesmal nahmen 15 Schulen aus dem gesamten Landkreis teil, die ihre besten Vorlesenden schickten.

    Die Lesekompetenz der Vorleser wurde nach den Kriterien Textverständnis, Textgestaltung und Lesetechnik von der Jury bewertete. Sie bestand aus Carola Ehrenfels (Buchhandel Karlstadt), Susanne Wunderlich (Stadtbibliothek Marktheidenfeld), Michael Martin (Leiter Kreisjugendamt), Hans Jürgen Maetschke (Vertreter Schulamt), Andreas Arnold (Autor) und Bernhard Metz (Kreisjugendpfleger).

    Als Fremdtext hatte Susanne Wunderlich das Jugendbuch "Wind und der geheime Sommer" von Antonia Michaelis ausgesucht. Um das geheimnisvolle Mädchen "Wind" versammelt sich eine Kindergruppe. Ein alter Bauwagen ist ihr Zuhause. Gemeinsam erleben sie eine wunderschöne Zeit voller Abenteuer und Fantasie inmitten wilder Natur und bröckelnder Mauerreste.

    Nach zwei Stunden Vorlesezeit, in der jeder Schüler einen eigenen Text und den fremden Text vorgelesen hatte, wurden die Sieger bekannt gegeben. Nach Konstantin Reith wurden wurde Jule Marie Riedmann aus Langenprozelten zweite Siegerin. Sie ist Schülerin des Friedrich-List-Gymnasiums in Gemünden. Aus Karsbach kommt die dritte Siegerin Valentina Lauro. Sie besucht die Mittelschule in Gemünden.

    Kreisjugendpfleger Bernhard Metz stellte fest, im Gesamtbild sei aufgefallen, dass nur wenige Schülerinnen und Schüler deutlich und selbstbewusst vorlasen. Das Lesen sollte in der Schule mehr gefördert werden. Maetschke ergänzte, dass heute in der Schule oft mehr Wert auf Textanalyse und -verständnis gelegt werde. Die Sprachpräsenz wird dabei vernachlässigt und leidet darunter.

    Alle teilnehmenden Kinder erhielten eine Urkunde und einen Buchpreis. Der Sieger Konstantin Reith wird zum Bezirksentscheid am 26. März eingeladen.

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