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    Waldzell

    Konzert zum Orgeljubiläum: Starker Applaus für "Vier Engel"

    Die vier Musikerinnen ihrem Konzert in Waldzell (von links): Marietta Hückmann, Charlotte Ott, Marlene Emrich und am Keybord die Organistin Silke Hückmann. Foto: Johannes Ritter

    Nach den Konzerten im Frühjahr durch Orgelbaumeister Martin Karle und Pastoralreferent Alexander Wolf sowie am 1. Advent durch Christel Schlensok (wir berichteten) kam nun am vergangenen Sonntag zum Abschluss der Konzert-Reihe die „Hausorganistin“ in St. Vitus, Silke Hückmann, zum Einsatz.

    Sie hatte sich laut Pressemitteilung Verstärkung durch drei junge Schülerinnen aus dem Theodosius-Florentini-Gymnasium mitgebracht. Da Hückmann an dieser Schule unterrichtet, kam die Verbindung zustande. Schon der Gottesdienst wurde ab dem Credo mit dem Quartett einmal in anderer Form musikalisch umrahmt. Pfarrer Olszewski begrüßte die Musikerinnen und Kirchenpfleger Johannes Ritter stellte diese zusammen mit ihren Instrumenten vor. Die Dirigentin der Band war für Orgel, Keybord und Gesang zuständig. Ihre Tochter Marietta Hückmann spielte Schlagzeug, Cajon und E-Gitarre und das Duo an den Querflöten war mit Marlene Emrich und Charlotte Ott besetzt.

    Die kleine Matinee nach dem Gottesdienst begann die Organistin mit der „Fuge in C“ von Johann Pachelbel. Im Wechsel spielte dann das Quartett „Ein Kind kommt aus Bethlehem“ und „Jesus in my house“. Bei beiden Stücken animierte Hückmann die Gemeinde mitzusingen. Beim „Präludium in A Teil 1“ von Christian Heinrich Strube sowie bei „Präludium in F“ von Stanislaw Moniuszko zeigte die Hausorganistin ihr Können an der Siemann-Orgel. Dazwischen brillierten die beiden Querflöten mit dem Stück „Angels“ und „Rocking Around“, dezent und taktsicher begleitet durch Marietta Hückmann mit ihrem Schlagzeug, dem Cajon oder der E-Gitarre.

    Bei „Mary`s boychild“ und "Feliz Navidad" sangen die Zuhörer wieder lautstark mit. Bevor Hückmann mit „Voluntary Part 1“ von Charles John Stanley den Schlusspunkt der Matinee setzte, bedankte sich Kirchenpfleger Ritter bei der Organistin und den drei jungen Musikerinnen für ihren tollen Einsatz. Da die Band noch keinen Namen hat, schlug Ritter vor, animiert durch das schöne Stück „Angels“, die Band sollte „Four Angels“ heißen, was von den Zuhörer lautstark beklatscht wurde.

    Zwei Zugaben, unter anderem mit „Feliz Navidad“, wurden von den Zuhörern gefordert, bevor die Matinee endete. Die Band wurde kurzfristig auch für den Aussendungsgottesdienst der Sternsinger, der in St. Vitus Waldzell als Vorabendgottesdienst am Sonntag, 5. Januar, um 18 Uhr beginnt, engagiert.

    Bearbeitet von Andreas Köster

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