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    Karlstadt

    Kunstwerk aus Wachs: Osterkerze von St. Andreas

    Die Osterkerze der Stadtpfarrkirche St. Andreas.
    Die Osterkerze der Stadtpfarrkirche St. Andreas. Foto: Manfred Goldkuhle

    Seit sechs Jahren stiftet die ökumenische Brüdergemeinschaft des OMTH Karlstadt für die Stadtkirche St. Andreas die Osterkerze, heißt es in einer Pressemitteilung.

    Die Osterkerze symbolisiert in der Kirche Christus. Sie brennt in den 40 Tagen nach Ostern in allen Gottesdiensten. Unter dem Jahr brennt sie auch bei den Taufen und Trauergottesdiensten.

    Mit einer Höhe von 110 Zentimetern und einen Durchmesser von zehn Zentimetern ist sie mit die größte Osterkerze im Bistum Würzburg und besteht zu 30 Prozent aus Bienenwachs. Künstlerisch gestaltet hat sie Obr. Peter Höhn aus Marktsteinach.

    Sie ist vom Fuß her, in rot beginnend und in gelb übergehend, mit Feuerzungen überzogen. Das Kreuz ist rot gehalten und mit Blattgold und Mosaiksteinen belegt. Das Sinnbild für  Anfang und Ende der Weltenzeit ist auf der Kerze mit den Anfangs- und Schlussbuchstaben des griechischen Alphabets, Alpha und Omega, zu lesen. Unter dem Kreuz ist der auferstandene Christus in orthodoxer Manier plastisch hervorgehoben zu sehen. Die fünf Wunden Christi werden auf der Osterkerze durch Nägel symbolisiert. Diese sind auf der Kerze aus Pyrid, dem Gold der "armen Leute", hergestellt. Am Kerzenfuß ist die Jahreszahl 2020 zu lesen.

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    Bearbeitet von Lena Berger

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