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    Birkenfeld

    Lärm und Verwüstungen: Nach Feier in Birkenfelder Egerbachhalle Regeln verschärft

    Egerbachhalle Birkenfeld von außen, Außenansicht
    DIe Egerbachhalle in Birkenfeld Foto: Sabine Eckert

    Beim letzten Punkt der Tagesordnung der jüngsten Sitzung des Gemeinderats schlugen die Wellen hoch. Es ging um die Vermietung der alten Bar in der Egerbachhalle in Birkenfeld. Eine private Geburtstagsfeier vor einigen Wochen war angeblich völlig aus dem Ruder gelaufen. Burkard Hünlein hatte sich zurecht über den Lärm und die Verwüstungen entrüstet. Hünlein: "Ich habe mich noch nie beschwert, aber das war zu viel."

    Rund 150 jugendliche Besucher hatten größtenteils mehr draußen als drinnen gefeiert. Gärten in der Nachbarschaft der Halle wurden verwüstet und sogar auf dem Spielplatz am Kindergarten trieben sie ihr Unwesen. "Bis früh um 5 Uhr wurde bei lauter Musik gefeiert. Die Jugendlichen zeigten sich total uneinsichtig und erst nach Androhung, die Polizei zu informieren, verließen die Jugendlichen das Kindergartengelände", so Hünlein. Bürgermeister Achim Müller bestätigte die Schilderung: "Beschwerden kamen von allen Anwohnern."

    Auf völliges Unverständnis stieß bei ihm, dass sich selbst die Eltern der Partygäste uneinsichtig zeigten. Als Konsequenz legte der Gemeinderat, neue Regeln für die Vermietung fest. Die Besucherzahl wird auf 80 Personen beschränkt. Fenster müssen ab 24 Uhr geschlossen sein und die Feier muss um 3 Uhr beendet werden. Außerdem muss ein verantwortlicher Ansprechpartner benannt werden, der während der Feier erreichbar ist. Es wird grundsätzlich eine Kaution von 250 Euro erhoben. Die Kaution wird nur zurückgezahlt, wenn die Regeln eingehalten werden. Die Miete der Räume bleibt bei 60 Euro.

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