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    LOHR

    Leser loben das Lohrer Krankenhaus

    „Kein Haar in der Suppe“

    Der Leserbriefschreiberin gebe ich in einer Sache Recht: Es ist schade, dass wir noch kein hochmodernes Krankenhaus in unserem Landkreis haben. Ich freue mich, dass nun durch den geplanten Neubau Aussicht auf beste medizinische Versorgung in Main-Spessart besteht.

    Patienten, die Wert auf hübsche Möbel legen, werden diese dann sicherlich ebenfalls vorfinden können.

    Die restlichen unverschämten Behauptungen kann man so nicht stehen lassen.

    Ich selbst war Anfang April eine knappe Woche im Krankenhaus Lohr.

    Ich erlebte eine sehr freundliche Aufnahme, ein wirklich sauberes Zimmer und Bad, inklusive täglicher sorgfältiger Reinigung. Glücklicherweise haben Ärzte und Pflegepersonal nicht nur auf Hygiene und Sterilität geachtet, sondern außerdem sehr viel Wert gelegt auf kompetente und wertschätzende Betreuung vor und nach meiner Operation.

    Um ein Haar in der Suppe zu finden, hätte ich schon eines von meinem eigenen Kopf hineinwerfen müssen.

    Stephanie Durchholz 97848 Rechtenbach

    „Bitte kein Rundumschlag“

    Wenn nicht nur im Landkreis Main-Spessart Krankenhäuser Defizite machen, auf der einen Seite unterfinanziert und der anderen Seite insbesondere in der Notaufnahme überlastet sind, dann sollte man seine Kritik sehr sorgfältig begründen. Auf so einen Leserbrief wie von Sandra Höfling aus Heßlar, in dem das Krankenhaus mit übertriebener, zum größten Teil unhaltbarer Kritik schlecht gemacht werden soll, sollte man insbesondere dann reagieren, wenn man selbst dort mehrmals stationär und zur vollsten Zufriedenheit behandelt wurde. Natürlich gibt es immer Dinge, die die verschiedenen Menschen unterschiedlich kritisch betrachten. Aber es ist einfach unfair, das Lohrer Krankenhaus, das nach einem halben Jahrhundert „ in die Jahre gekommen“ ist und durch einen Klinikneubau ersetzt wird, so negativ in einem Leserbrief darzustellen.

    „Der Zustand sei katastrophal“, „die Zimmer sind klein, schmutzig, abgenutzt, das Mobiliar sei reif für den Sperrmüll, in keinster Weise zeitgemäß“, das sind Beurteilungen, die zeigen, dass es der Leserbriefschreiberin aus Heßlar anscheinend nur darum geht, unser „ Kreis-Krankenhaus“ schlecht zu reden.

    Das Gegenteil kann von vielen Menschen, die wie ich selbst dort schon mehrfach bis zum heutigen Tag behandelt wurden, bestätigt werden. Konstruktive Kritik ja, aber bitte keinen Rundumschlag, der eventuell Menschen abschreckt, sich dort behandeln zu lassen, übrigens, von guten Ärzten und gutem Personal, auch das muss bei dieser Gelegenheit besonders erwähnt werden.

    Günter Eich

    63860 Rothenbuch

    Bearbeitet von Marie-Helen Kremen

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