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    Lohr

    MSP: Landkreis lässt prüfen, wo E-Ladesäulen sinnvoll sind

    Eine Dresdner Firma soll prüfen, wo Elektronische Ladesäulen im Landkreis sinnvoll sind.  Foto: Daniel Bockwoldt

    Der Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr, Tourismus und Regionalentwicklung des Kreistages stand kürzlich ganz unter dem Thema "Busverkehr". Daneben stimmten die Räte jedoch auch über weitere Themen ab. 

    Dresdner Unternehmen soll Nachverdichtung von Ladesäulen prüfen

    Für 41 650 Euro haben die Kreisräte die Dresdner Mobilitätswerk GmbH beauftragt, ein kommunales Ladeinfrastrukturgesetz zu erstellen. Das Unternehmen soll untersuchen, wo es im Landkreis Sinn macht, weitere elektronische Ladesäulen aufzustellen. 80 Prozent der Kosten werden wahrscheinlich gefördert werden, hieß es am Freitag.

    Damit hat der Ausschuss ein Schwerpunktthema im Rahmen des Förderprogramms für kommunale Elektromobilitätskonzepte vergeben. Mit der Erstellung des Konzepts soll schon Ende September begonnen werden. 

    Mobilitätszentrale soll vorerst wie gehabt weiterlaufen

    Eigentlich wollte man zur Umstellung des Bus-Fahrplans auch das Konzept für die Mobilitätszentrale erneuern, wie zum Beispiel das Betriebs- und das Abrechungssystem zu verbessern. Wegen technischer Probleme wird das alte Konzept für die Mobilitätszentrale jetzt noch bis Ende das Jahres weitergeführt werden.

    Marktheidenfeld wird für Elektrobus-Ausschreibung gelobt

    Noch bis Ende September läuft die Angebotsfrist für die Ausschreibung für den Stadtverkehr in Marktheidenfeld. Die Nahverkehrsbeauftragte Monika Mützel lobte die Stadt, dass diese trotz einer Eröhung des VVM-Tarifs die Kosten für die Bürger gleich halten wollen würde und durch die Ausschreibungskriterien Elektromobilität fördern würde. Mützel sagte, dass dies Marktheidenfeld bayernweit hervorhebe.

    Lohrer Streckenreaktivierung auch im Kreis-Wirtschaftsausschuss Thema

    Mützel informierte den Ausschuss auch über den Stand bei der möglichen Reaktivierung des alten Stadtbahnhofs in Lohr. Von mehreren Seiten wurde angemerkt, dass die Hürde von 1000 bis 2000 Passagieren schon hoch sei. Wenn das Projekt wirklich kommen sollte, müsse es gefördert werden, denn sonst wären die Kosten nicht zu stemmen. Grünen-Kreisrätin Bärbel Imhof zeigte sich hingegen optimistisch, die Frequenz hinzubekommen. Sie sagte: "Es wird immer so getan, als sprechen wir nur von 1,5 Kilometern. Die Verbindung reicht vom Herzen der Stadt Lohr bis nach Würzburg."

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