• aktualisiert:

    Marienbrunn

    MSP-Wunschzettel: Felix wünscht sich weniger Hausaufgaben

    Adventskalender: Was sich ein Junge aus Marktheidenfeld unbedingt wünscht und wie der "Mythos Christkind" für ihn aufflog.
    Der zwölfjährige Schüler Felix Barthel aus Marktheidenfeld wünscht sich nicht nur eine Spielkonsole, sondern auch etwas für seinen Verein.
    Der zwölfjährige Schüler Felix Barthel aus Marktheidenfeld wünscht sich nicht nur eine Spielkonsole, sondern auch etwas für seinen Verein. Foto: Nicolas Bettinger

    Die Frage, ob er schon einen Wunschzettel geschrieben habe, erübrigt sich schnell. Längst hat Felix Barthel seine Weihnachtswünsche für dieses Jahr formuliert. "Das perfekte Geschenk ist natürlich immer Geld", sagt der zwölfjährige Schüler aus Marktheidenfeld. Damit könne er sich dann ganz verschiedene Dinge kaufen. Doch der Siebtklässler hat auch konkrete Wünsche auf seiner Liste stehen: "Von meinem Vater wünsche ich mir die Nintendo Switch", sagt Felix Barthel und hofft dabei sehnlichst auf die Spielkonsole.

    Auch für seinen Verein, die Schützen in Bischbrunn, wünscht er sich einen größeren Raum und Patronen für die Pistole, mit der er auf Zielscheiben schießt. Doch für den Schüler spielen nicht nur materielle Dinge ein Rolle. Auch die Freizeit, die er häufig im Jugendzentrum verbringt, ist ihm wichtig. "Deshalb wünsche ich mir weniger Hausaufgaben", sagt der Zwölfjährige mit einem breiten Grinsen im Gesicht.

    "Für meine kleine Cousine glaube ich an das Christkind"

    Zwar hat Felix Barthel einen Wunschzettel geschrieben, an das Christkind glaubt er jedoch nicht mehr. "Die Wahrheit habe ich schmerzlich herausgefunden", sagt er schmunzelnd und erinnert sich an sein achtes Lebensjahr. Damals spielte er mit seiner Mutter Verstecken, als der Mythos aufflog. "Ich bin in ein Zimmer reingestürmt und habe dort zufällig mein Weihnachtsgeschenk entdeckt", sagt der Junge. Sofort habe er verstanden, dass dieses von seiner Mutter und nicht vom Christkind selbst kam. Seiner kleinen Cousine zuliebe verschweige er seine Entdeckung aber gerne noch für ein paar Jahre.

    Lesen Sie auch, was sich die Menschen in MSP bereits gewünscht haben!

    Zwei Mal wöchentlich bequem per E-Mail:
    Abonnieren Sie jetzt den kompakten Main-Spessart-Newsletter!

    Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!