• aktualisiert:

    Lohr

    MSP-Wunschzettel: Nichts, was man kaufen und einpacken könnte

    Beatrix Otte, Altenpflegerin aus Lohr, ist Mieterin bei der Baugenossenschaft Lohr in der Weisenau. "Frieden auf der Welt – das wäre eigentlich das Erste", formuliert sie spontan ihren vordringlichen Weihnachtswunsch. "Gesundheit für die Familie", das ist ihr zu wenig. "Das ist auch nicht alles", erweitert sie diesen Wunsch: "Alle sollen gesund bleiben oder bald genesen."
    Beatrix Otte, Altenpflegerin aus Lohr.
    Beatrix Otte, Altenpflegerin aus Lohr. Foto: Roland Pleier

    Beatrix Otte, Altenpflegerin aus Lohr, ist Mieterin bei der Baugenossenschaft Lohr in der Weisenau. "Frieden auf der Welt – das wäre eigentlich das Erste", formuliert sie spontan ihren vordringlichen Weihnachtswunsch. "Gesundheit für die Familie", das ist ihr zu wenig. "Das ist auch nicht alles", erweitert sie diesen Wunsch: "Alle sollen gesund bleiben oder bald genesen."

    Einen konkreten Wunsch habe sie nicht, sagt die 69-Jährige. "Ich möchte, dass es allen gut geht, dass die Welt netter wird, gerechter wird." Nichts also, was man kaufen, basteln, einpacken und unter den Weihnachtsbaum legen könnte. Doch dann blitzt doch noch etwas Realisierbares aus. Ein Wunsch an den Vermieter nämlich.

    "Ich wünsche mir, dass diese Schottergärten vor meinem Balkon und den Nachbarn in der Weisenau wegkommen", sagt sie entschlossen. "Denn wer soll die Pflege dieser sehr großen Fläche übernehmen? Da kann man kaum drauf laufen ...". Ganz aussichtslos scheint diese Begehrlichkeit nicht. Immerhin hat auch der Stadtrat sich schon kritisch mit diesem Thema befasst. 

     

    Zwei Mal wöchentlich bequem per E-Mail:
    Abonnieren Sie jetzt den kompakten Main-Spessart-Newsletter!

    Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!