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    Marktheidenfeld

    Marktheidenfeld: Brückensanierung und mehr Knöllchen am Abend

    Punkt für Punkt aus der Stadtratssitzung in Marktheidenfeld: Von der Rechnungsprüfung über Sturmschäden im Wald bis zu Vergaben.
    Für 156 232 Euro führt die Mageba GmbH aus Göttingen Sanierungsarbeiten an der neuen Mainbrücke durch. Foto: Roland Pleier

    Inwieweit die in den Jahren 2017 und 2018 erfolgten Anforderungen und Anregungen der Rechnungsprüfer umgesetzt wurden, darüber berichtete Kämmerin Christina Herrmann am Donnerstagabend dem Marktheidenfelder Stadtrat. Das meiste ist geschafft, so das Fazit. Beispielsweise wurde die gewünschte Verkehrsüberwachung in den Abendstunden im Stadtgebiet umgesetzt – an mindestens zwei Tagen in der Woche.  Auch die Dienstleistungen der Stadtverwaltung wurden stetig verbessert.

    Zwei Wünsche hatte Richard Oswald, der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, aber doch noch: Die Suchfunktion auf der städtischen Homepage funktioniere nicht. Das müsse nachgebessert werden. Und die städtischen Mitteilungen in der "Brücke der Bürger" sollten den Bürgern auch als automatisierte Mail zur Verfügung stehen.

    Keine Einwände hatte das Ratsgremium gegen die Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Esselbach. Städtische Belange würden nicht berührt.

    Wie sich der Sturm Sabine im städtischen Wald ausgewirkt habe, wollte Martin Harth wissen. Von gravierenden Schäden wisse sie nichts, sagte Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder und versprach einen Bericht in einer der nächsten Sitzungen. 

    Auftragsvergaben für insgesamt über 800 000 Euro

    Eine ganze Reihe von Vergaben wurden einstimmig beschlossen. Jeweils an die Bayernwerk Netz GmbH gehen die Aufträge für die Beleuchtungseinrichtungen im Gewerbepark Söllershöhe (142 412 Euro), in der Michelriether Straße (55 317 Euro) sowie in Glasofen, Bauabschnitt II (258 611 Euro). Für 156 232 Euro führt die Mageba GmbH aus Göttingen Sanierungsarbeiten an der neuen Mainbrücke durch. Die Firma Pflanze und Garten aus Marktheidenfeld erhielt für 178 976 Euro den Auftrag für die Umgestaltung der Außenanlagen am Kindergarten in der Edith-Stein-Straße.

    Wenn bisher der Brunnen in Zimmern ausfiel, musste mit Schläuchen eine Notversorgung erstellt werden. Dies soll nach der Anbindung einer möglichen Notversorgung an die Fernwasserversorgung nicht mehr nötig sein. Der Auftrag ging für 20 975 Euro an die ARZ Ingenieure in Würzburg. Für 21 744 Euro ging der Auftrag für die Schlosserarbeiten am Bürgerhaus in Glasofen an Metallbau Kunkel in Partenstein. Den Glasfaseranschluss ins Rathaus legt die Telekom für 25 162 Euro, wobei die Stadt 90 Prozent der Kosten als Förderung vom Staat bekommt.

    Auf der einen Seite gibt die Stadt viel Geld aus, auf der anderen bekommt sie auch Unterstützung: Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder berichtete erfreut vom Zuwendungsbescheid der Regierung für das Bürgerhaus in Michelrieth: 844 538 Euro gibt es dafür aus dem ELER-Topf. Aus diesem wurden mittlerweile für die sechs städtischen Projekte in den Stadtteile rund 2,4 Millionen Euro ausgezahlt, freute sich die Rathauschefin.

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