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    Lohr

    Mehrere Streifenwagen im Einsatz, weil Mann Brotzeit macht

    Symbolbild Polizei Foto: Federico Gambarini (dpa)

    Am Freitag um kurz nach 11 Uhr sind mehrere Polizeistreifen in Lohr ausgerückt, weil eine Gefährdungslage um einen Mann mit einem Küchenmesser gemeldet war. Die Situation löste sich aber schnell in Wohlgefallen auf, sagt auf Nachfrage Lohrs Polizeichef Wolfgang Remelka.

    Ein Mann soll bei sich zu Hause ein Küchenmesser in der Hand gehabt haben, später sei nur noch von "Brotzeitmesser" die Rede gewesen. Die Ehefrau des Mannes habe die Situation offenbar falsch eingeschätzt und geglaubt, er würde ihr oder sich selbst etwas antun, und habe das Haus verlassen und die Polizei alarmiert. Hintergrund ist, dass der Mann in der Vergangenheit schon psychische Probleme gehabt haben soll.

    Mann wollte wohl einfach nur Brotzeit machen

    Vor Ort seien drei Streifenwagen eingetroffen, aber die Situation habe sich schnell geklärt. Der Mann sei "zugänglich, kooperativ und gesprächsbereit" gewesen, seine Angaben "nachvollziehbar". Offenbar habe er einfach Brotzeit machen wollen, so Remelka. Beim Eintreffen der Polizei habe er längst kein Messer mehr in der Hand gehabt. Für die Polizei sei es "nicht ganz nachvollziehbar, welches Messer genau" im Spiel war.

    Die Polizei habe mit dem Mann und der Ehefrau gesprochen, und dieser habe sich einsichtig gezeigt, dass es durchaus sinnvoll wäre, wieder einmal im Bezirkskrankenhaus vorstellig zu werden, sagt Wolfgang Remelka.

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