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    Zellingen

    Parteinotiz: CSU spricht mit Bürgern über Zellingens Zukunft

    Voll besetzt war das Pfarrheim bei der Veranstaltung "Zellingen wohin?". Foto: Susanne Gehrig

    Zahlreiche Bürger folgten der Einladung der Ortsverbände der CSU in Zellingen zu der Veranstaltung „Zellingen wohin?“ ins Pfarrheim. So kam es, dass der Bürgermeisterkandidat der CSU, Stefan Wohlfart, vor einem vollbesetzten Saal stand. Er stellte seine Ideen für den Ortsteil Zellingen vor.

    Wohlfart führte aus, dass in den nächsten Jahren in Zellingen große Projekte anstünden und die Gemeindeverwaltung hier stark gefordert sei. So nannte er den Neubau des Kindergartens St. Georg. Da ab 2025 ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung der Schulkinder bestehen soll, ergebe es Sinn, sich beim Neubau des Kindergartens weitergehende Gedanken zu machen. Auch schlägt Wohlfart den Einbau einer Tagesküche vor, um Essen für Kindergarten- und Schulkinder sowie Senioren zur Verfügung zu stellen. Aufgrund kleiner werdender Ressourcen und Wirtschaftlichkeitserwägungen sollte der Neubau modular genutzt werden, das heißt auch von Vereinen und weiteren Externen. Das Stichwort sei hier „alles unter einem Dach“.

    Ähnlich sehe es bei der Grundschule in Zellingen aus. Hier stellt Wohlfart sich eine Zusammenarbeit mit dem Pfarrheim vor. Auch im Ortsteil Zellingen muss man sich mit der Frage „Wie geht es mir im Alter?“ beschäftigen und neben den bereits vorhandenen Angeboten über Senioren-WGs und Familienhäuser nachdenken. Hier stellt er sich vor, dass die Verwaltung durch Ideen aus der Bürgerschaft unterstützt wird.

    Nach einer Vorstellungsrunde der Gemeinderats- und Kreistagskandidaten der CSU referierte Franz Josef Sauer, Bürgermeister von Arnstein, wie man die Herausforderungen im ländlichen Raum meistert. Zellingen und Arnstein seien von der Struktur ähnlich und es gäbe vergleichbare Probleme. Sauer führte aus, wie es zum Bau des Mehrgenerationenhaus in Binsfeld kam und nannte weitere Projekte. Es appelierte an den Kandidaten, dass es wichtig sei, stets im Dialog mit dem Bürger zu sein.

    Dann folgte eine angeregte Diskussion mit den Bürgern. Hier wurden die Entwicklung des Innenorts und die Nahversorgung problematisiert. Gerade die Turmstraße macht den Bürgern Sorgen. Weiter fragte ein Bürger, was im Hinblick auf erneuerbare Energien in Zellingen passieren würde. Hier stellte Wohlfart ein Energiekonzept in Aussicht. Gerade in diesem Bereich müsste auch die aktuell positive Förderkulisse genutzt werden. Einige Bürger wiesen auf die Verkehrssituation im Innenort hin. Hier müssten Lösungen gefunden werden, um den Fußgänger-, Fahrrad- und Autoverkehr in Einklang zu bringen. Neben dem Zustand des Zellinger Friedhofs wurde noch die Sanierung der Friedrich-Günther-Halle angesprochen.

    Bearbeitet von Nico Christgau

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