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    Remlingen

    Pflanztag: Gemeinsam zur Streuobstwiese

    Bei fast sommerlich-warmem Herbstwetter fanden sich über 50 Helfer und Zuschauer jeden Alters auf der Wiese am neuem Bauhof Remlingen ein, um bei der Neuanlage einer gemeindlichen Streuobstwiese mit anzupacken. Foto: Eva Maria Stenke

    Offenbar hatte das Organisationsteam für das Remlinger Streuobst-Pflanzfest vor kurzem den richtigen Nerv getroffen, denn besser konnte es nicht laufen: Bei fast sommerlich-warmem Herbstwetter fanden sich laut Pressemitteilung über 50 Helfer und Zuschauer jeden Alters auf der Wiese am neuen Bauhof Remlingen ein, um bei der Neuanlage einer gemeindlichen Streuobstwiese mit anzupacken.

    Eingeladen dazu hatten der Markt Remlingen, die Bund-Naturschutz-Ortsgruppe sowie der Obst- und Gartenbauverein, die sich seit circa zwei Jahren gemeinsam um ein Pflegekonzept für die etwa 130 gemeindlichen Streuobstbäume bemühen.

    Alle packten kräftig mit an

    Ausgangspunkt war der Vorschlag des Kreisfachberaters für Gartenbau als Begrünung des neuen Bauhofs eine Streuobstwiese anzulegen, mit dem Ziel an den auch in Remlingen weitgehend verlorengegangenen traditionellen Obstanbau anzuknüpfen. Daraus wuchs die Idee, die Pflanzung als kleines Fest mit der Remlinger Bevölkerung durchzuführen, um Interesse zu wecken und eine erlebnisreiche Gemeinschaftsaktion daraus zu machen, heißt es im Pressebericht.

    Und genau das wurde am Pflanztag zur Freude der Organisatoren daraus: Kinder schleppten Komposterde, Mütter schaufelten Erde wie auch die jugendlichen Präparanden und Konfirmanden, die dazu die jeweilige Sortenbeschreibungen vorlasen. Während die einen den Baum gerade hielten, formten andere den Wühlmauskorb um die Wurzel, sorgten für Gießwasser, das Anbinden an den Pfahl oder bogen zuletzt die Drahthosen um die Stämmchen. Bauhofmitarbeiter hatten die Löcher vorher mit dem Bagger ausgehoben und die Baumpfähle eingerammt.

    16 neue Bäume gepflanzt

    Das leibliche Wohl durfte natürlich dabei nicht zu kurz kommen: Der Obst- und Gartenbauverein gab frisch gepressten Apfelsaft aus der eigenen Kelterei aus, die jungen katholischen Ministranten buken frische Apfelkräpfli und kochten Kaffee zu selbstgebackenen Kuchen. Die Gemeindearbeiter gaben Getränke und Brötchen mit Würstchen aus.

    Zu Beginn hatte Bürgermeister Klaus Elze bereits allen Beteiligten seinen Dank ausgesprochen und einen guten Verlauf gewünscht. Eva Maria Stenke von der BundNaturschutz-Ortsgruppe Remlingen, hatte kurz Wissenswertes zu Streuobst erzählt und die Abläufe bei der Pflanzung eines Hochstamm-Streuobstbaumes demonstriert sowie den notwendigen Pflanzschnitt.

    Insgesamt wurden acht Apfelbäume alter Sorten wie Boikenapfel oder Rote Sternrenette sowie drei Hauszwetschgen gepflanzt. Weitere fünf Bäume wurden parallel von Helfern in bestehende Streuobststreifen gepflanzt.

    Bearbeitet von Lena Bayer

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