• aktualisiert:

    Lengfurt

    Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste: Viel los bei der Blaulichtparty

    Bei der dritten Blaulichtparty am Meteor-Club in Lengfurt stellten sich die in Main-Spessart tätigen Blaulicht-Organisationen vor.
    Die siebenjährige Anna aus Heßlar legte sich mutig in den Luftrettungssack der Bergwacht Frammersbach Foto: Susanne Feistle

    Die dritte Blaulichtparty am Meteor-Club in Lengfurt unter dem Motto "Wir sitzen alle in einem Boot", wurde vor allem von jungen Familien mit kleinen Kindern besucht. Das Versprechen auf "Spannung, Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie" wurde gehalten. Die in Main-Spessart tätigen Blaulicht-Organisationen von Arbeiter-Samariter-Bund, Bergwacht, Wasserwacht, Feuerwehr, Polizei, Rotem-Kreuz und Technischem Hilfswerk stellten sich dort vor.

    Die Feuerwehr Trennfeld zeigte eine simulierte Einsatzübung mit schwerem Atemschutz, die Polizei stellte ihre Bodycams vor und der Arbeiter-Samariter-Bund zeigte seine neue GPS-gesteuerte Einsatzdrohne, die allerdings wegen der darüber liegenden Hochspannungsleitung nicht allzu hoch fliegen durfte.

    Einsatzmotorrad und Polizeiauto zogen Kinder an

    Werner Wawok vom Roten Kreuz präsentierte sein Einsatzmotorrad und der fünfjährige Leo und der vierjährige Lennox, beide aus Holzkirchen und beste Freunde, durften stolz darauf Platz nehmen. Ins Polizeiauto setzte sich der fünfjährige Paul aus Waldbrunn und ließ sich von Polizeioberkommissar Nicolas Rumpel die Bedienung erklären.

    Die Hundestaffel des Arbeiter-Samariter-Bunds zeigte, wie die Hunde verletzte Personen finden können. Foto: Susanne Feistle

    Der fünfjährige Leo aus Homburg fand die Feuerwehr am besten, "weil die löschen können". Das passende T-Shirt mit Feuerwehrmotiv hatte er gleich an. Mut bewies die siebenjährige Anna aus Heßlar, die sich in einen Luftrettungssack der Bergwacht Frammersbach legte und ein Stück in die Höhe gezogen wurde. Hierbei wurde eine Luftrettung von verletzten oder erkrankten Personen aus unwegsamem Gelände mit dem Hubschrauber simuliert.

    Wasserwachte stellte Einsatzboot "Erhard" vor

    Die Hundestaffel des Arbeiter-Samariter-Bund zeigte in einer kurzen Vorführung die verschiedenen Varianten, wie die Hunde verletzte Personen finden können, und die Wasserwacht Marktheidenfeld stellte ihr 100 PS starkes Einsatzboot "Erhard" vor. Kinder und Erwachsene durften darin auch Platz nehmen und sich weitere Informationen einholen.

    Von der Feuerwehr Marktheidenfeld erfuhr man, dass sie mit ihrer Drehleiter bis zu 30 Meter hoch fahren kann und dass diese neben Personenrettungen und der Bekämpfung von Bränden durchaus auch zur klassischen Rettung der Katze im Baum zum Einsatz kommt. Bei den 121 Feuerwehren im Landkreis gab es zum 31. Dezember genau 4444 aktive Feuerwehrmänner und -frauen.

    Sebastian Dürnagel, einer der Organisatoren der Blaulichtparty führte durch den ehrenamtlichen Nachmittag. Den Zweijahresrhythmus wolle man beibehalten, weil man so immer auch immer die Neuerungen vorstellen könne.  Lob gab es von allen Seiten und auch der Schirmherr der Veranstaltung, der Bundestagsabgeordnete Alexander Hoffmann, lobte dem Blaulichttag und zeigte "sich wahnsinnig stolz, dass die Hilfsorganisatoren so gut zusammen arbeiten".

    Leo (vorne) und Lennox aus Holzkirchen sind beste Freunde und durften auf dem Einsatzmotorrad von Werner Wawok Platz nehmen Foto: Susanne Feistle

    Vor Ort war auch eine Tauchschule, bei der man schnuppertauchen konnte. Die ganz Kleinen durften sich schminken lassen oder Bobbycar fahren. Für das leibliche Wohl war durch den Meteor-Club und den Förderverein Triefenstein Pro Waldbad, der Kaffee und Kuchen verkaufte, gesorgt.

    Ein weiteres Highlight war kurz vor Ende der Veranstaltung das gleichzeitige Einschalten der Sirenen an allen Einsatzfahrzeugen unter dem Motto: "Triefenstein soll hören, dass wir da sind."

    Bearbeitet von Susanne Feistle

    Fotos

      Kommentare (0)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!