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    Gemünden

    Polizei lässt 13 Autos in der Gemündener Bahnhofstraße abschleppen

    13 Autofahrer haben am Dienstag in Gemünden eine böse Überraschung erlebt: Ihre in der Bahnhofsstraße geparkten Autos waren weg, abgeschleppt wegen der Kanalbaustelle. Doch damit nicht genug. Da das vorübergehende Parkverbot auf dem Seitenstreifen entlang der B26 gegenüber dem Bahnhof lang genug angekündigt war, wird jeweils ein Verwarnungsgeld von 25 Euro fällig, dazu die Abschleppkosten von etwa 190 Euro.

    Dies berichtet auf Anfrage der Redaktion Oberkommissar Martin Maier von der Polizeistation Gemünden. Die hatte sich am Dienstag mit dem Abschleppen zu befassen. Martin Maier erklärt die Gesetzeslage: Auch Langzeitparker haben spätestens alle 96 Stunden nach ihrem Fahrzeug (und nach etwaig dort aufgestellten Schildern) zu schauen. Um gegebenenfalls den Nachweis führen zu können, waren in der vergangenen Woche beim Aufstellen der mit Datum versehenen Parkverbotsschilder die Kennzeichen der dort geparkten Fahrzeuge notiert worden.

    Sieben Autobesitzer am Telefon

    Am Dienstag standen laut Oberkommissar Maier trotzdem 20 Fahrzeuge in der Parkverbotszone. Die Polizisten versuchten die Halter telefonisch zu verständigen, was ihnen jedoch nur bei sieben gelungen sei. Die entfernten ihre Autos. Um die restlichen 13 kümmerte sich dann ein Abschleppunternehmer. Er stellte übrigens die Autos nur etwa 150 Meter entfernt ab, auf dem Gelände der Firma Weimann. Dort konnten die Fahrzeuge inklusive Knöllchen und Abschlepprechnung abgeholt werden.

    Für vorbereitende Arbeiten war im April dieses Jahres der Parkstreifen schon einmal mit einem absoluten Halteverbot belegt worden. Auch damals mussten dennoch Autos abgeschleppt werden.

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