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    Frammersbach

    Positive Bilanz zur Jugendarbeit

    Ein relativ positives Resümee über die offene Kinder- und Jugendarbeit in der Marktgemeinde Frammersbach zog in der Ausschusssitzung für Familie, Sport und Kultur der hauptamtliche Jugendbetreuer Ralf Kirsch. Der pädagogische Fachmann und Sozialwissenschaftler ging kurz auf die Aktivitäten und auf die Situation im Jugendtreff ein.

    Der Jugendtreff hat dienstags bis freitags von 16.30 Uhr bis 21 Uhr geöffnet. Bei Bedarf und entsprechender Besucherzahl verlängern sich die Öffnungszeiten. Im Monat kommt der Treff laut Kirsch auf 200 Besuche.

    Wetterbedingt nähmen aktuell die Besucherzahlen wieder zu. Ein kleines Problem sei die Selbstverwaltung. Der Schlüssel für die Juze-Räumlichkeiten werde aktuell nicht weitergegeben. Es solle allerdings ein erneuter Versuch diesbezüglich gestartet werden, kündigte Kirsch an.

    Themen: Schmutz und Lärm

    Im Großen und Ganzen seien das Juze und der Vorplatz in einem ordentlichen Zustand. Neben der allgemeinen Freizeitbeschäftigung werden laut Kirsch auch Berufsorientierungs- und Schulmotivationsgespräche angeboten. Thema seien auch Verschmutzungen und die Lautstärke an Treffplätzen der Jugendlichen in der Marktgemeinde. Hier habe sich die Situation verbessert, so Kirsch.

    Die Jugendlichen seien im Ort auch aktiv. So wurde das Kulturschock-Festival im Juli ohne Zwischenfälle und durch einen guten Helferkreis veranstaltet. Sechs Bands traten vor rund 300 Besuchern auf.

    Auf wenig Resonanz stieß das Sonnwendfeuer. Beim Sommerferienprogramm war die Rückmeldung der Vereine laut Kirsch nicht so groß wie in den Jahren zuvor. 70 Kinder nahmen an den sieben Ferienaktionen teil.

    Lob vom Bürgermeister

    Toll funktioniert hätten heuer die Kirbfeierlichkeiten, klinkte sich Bürgermeister Christian Holzemer ein. »Wir haben einen großen Schritt nach vorne gemacht und es wurde im Rahmen gefeiert«, sagte er. Dies habe auch daran gelegen, dass sich die Kirbeleute nicht abgeschottet hätten. Unterstützt worden sei die Kirb auch durch das Juze. Das Kirbnachtreffen erfolgte im Jugendzentrum.

    Viel Spaß hatten laut Bericht acht Jugendliche, eine Praktikantin und eine jugendliche Betreuerin beim internationalen Jugendaustausch in der französischen Partnergemeinde Orbec.

    Hierbei hätten sportliche Aktivitäten im Mittelpunkt gestanden. Im nächsten Jahr komme es zum Gegenbesuch. Um etwas bieten zu können, möchte der Bürgermeister ein Budget für den Besuch in den Gemeindehaushalt einstellen.

    Die Jugendlichen halfen auch mit, um die Finanzen des Jugendtreffs aufzubessern. So übernahmen sie den Getränkeausschank bei der Bürgerversammlung, halfen bei einer Veranstaltung in der Schulaula und verkauften Lose für das dritte Entenrennen beim Holzmarkt.

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