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    LOHR

    Premiere Theaterverein „Die Gaukler“: „Wie im richtigen Leben“

    Mit „Was dem einen recht ist” feiern die Lohrer Gaukler Premiere am 26. Oktober. Auf dem Foto, von hinten links nach vorne: Jörg Engelhard, Lucas Nicht, Susanne Balzer-Endres, Tanja Nätscher, Juliane Witton, Ditte Remmel, Georgia Viola-Richartz, Herbert Lochner-Grossmann, Steffi Staub, Inge Schwab und Martina Rausch. Foto: Andreas Brauns

    „Was dem einen recht ist“ ... das erklären in ihrem neuen Stück die Gaukler dem Lohrer Publikum ab dem 26. Oktober im Kulturkeller des Weinhaus Mehling. Seit dem Sommer proben die Schauspieler an jeweils zwei Tagen pro Woche. Regisseur in diesem Jahr, in Lohr nicht unbekannt, ist der Frankfurter Andreas Walther-Schroth. Aus familiären Gründen konnte er bei dem Pressegespräch zur Vorstellung des Ensembles am Donnerstag nicht dabei sein.

    Mit Pauken und Trompeten geht es los

    Eine Boulevard-Komödie ist das Stück von Donald R. Wilde (1926 – 2015). „Es ist der Renner!“, berichtet Georgia Viola-Richartz vom Erfolg einer Inszenierung am Bayerischen Hof in München. Dann dürfte in Lohr nicht weniger zu erwarten sein. Geht das Stück doch los „mit Pauken und Trompeten“, verrät die Schauspielerin, die sich mit Susanne Balzer-Endres in der Rolle der Immobilienmaklerin Patricia abwechselt.

    Wie schon in den Vorjahren spielt jede Gruppe nur 14-tägig, „es soll ja auch Spaß machen“, sind sich die Gaukler einig. Deshalb musste es ein Stück sein, das sich auf zwei Gruppen aufteilen ließ. Dann sollte es zur Altersstruktur der Gaukler passen und vor allem ganz schwierig: „Wir haben nur vier Männer! Davon brauchen wir dringend noch mehr!“ Sind sich die acht Frauen einig. Jeder habe also zunächst ein in Frage kommendes Stück probegelesen. Auf die Idee, dass es „Was dem einen recht ist“ sein soll, war Lucas Nicht gekommen, „aber mir wollte erst mal keiner zuhören!“

    Ein junger Mann bringt alles durcheinander

    Nun aber sind alle davon überzeugt: „Beste Freundinnen, Frauenfreundschaft, die verlassene Ehefrau, sehr facettenreich, Emanzipation, Selbstverwirklichung, wie aus dem richtigen Leben“, schwärmen die Schauspielerinnen. Und was sagen die Männer? Ach ja, sind ja nur so wenige. Kommen wohl auch alle nicht so gut weg im Stück – „ein junger Mann bringt alles durcheinander“. Ja, und dann erst einmal der alte Mann. Dann doch noch: „Wir spielen flott 'von der Leber weg', mit guten Dialogen, Wortwitz und 'Running Gags'“, zeigt sich auch Herbert Lochner-Grossmann begeistert, der den Chirurgen Paul Burdick spielt, den Ehemann von Patricia, „und der Ausgang ist ganz anders als erwartet!“.

    Die letzte Vorführung ist wieder eine Benefiz-Veranstaltung deren Erlös an das Palliativ- und Hospiz-Zentrum der Stiftung Juliusspital Würzburg geht. „Das ist am 16. März 2019. Wenn das neue Stück abgespielt ist, gibt es die Gaukler schon 25 Jahre“, erinnert Grossmann. Er ist auch erster Vorsitzender des Vereins. Gefeiert werde also im nächsten Jahr.

    Der Kartenvorverkauf beginnt am 6. Oktober 2018 um 11 Uhr im Weinhaus Mehling. Auch am Rambour-Sonntag sind die Gaukler mit einem Stand vertreten. Ausführliche Informationen zu Stück, Terminen und Schauspielern auf der Internet-Seite der Gaukler:

    www.gaukler-online.de

    www.juliusspital-hospiz.de

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