• aktualisiert:

    Karlstadt

    Problemabfallsammlungen im Landkreis

    Am 14. Januar beginnen die mobilen Problemabfallsammlungen. Alle Gemeinden werden an zwei Terminen angefahren (Frühjahr und Herbst). Für die Bevölkerung bieten diese aus dem  Hausmüllgebührenaufkommen finanzierten Sammlungen eine kostenfreie Möglichkeit, Problemabfälle ordnungsgemäß zu entsorgen, heißt es in einer Pressemitteilung.

    Diese Sammlungen garantieren eine umweltfreundliche Entsorgung bzw. Wiederverwertung der Problemabfälle und dienen damit der Entlastung der Umwelt. Problemabfälle sind schadstoffbelastete Bestandteile des Hausmülls, die aufgrund ihrer Stoffeigenschaften nicht  mit dem Hausmüll entsorgt werden dürfen.

    Auszugsweise sind dies: Pflanzen- und Schädlingsbekämpfungsmittel, Holzschutzmittel, Desinfektionsmittel, stark ölhaltige Abfälle wie zum Beispiel tropfende verbrauchte Ölbinder sowie Ölfilter, Chemikalienreste aus dem Hobbybereich wie zum Beispiel Fixierbäder, Bleichbäder oder  Entwicklerbäder.

    Weiterhin quecksilberhaltige Abfälle wie zum Beispiel Thermometer, Leuchtstoffröhren, Quecksilberdampflampen, Säuren, Laugen, Salze, lösemittelhaltige Abfälle und Substanzen wie zum Beispiel Pinselreiniger, Kleber, Abbeizmittel, flüssige Farben und Lacke, Frostschutzmittel und Bremsflüssigkeit. Darüber hinaus Handfeuerlöscher, teilentleerte Spraydosen, Altreifen ohne Felge bis 130 Zentimeter Durchmesser in haushaltsüblichen Mengen.

    Auch schadstoffarme Batterien dürfen nicht mehr über die Restmülltonne entsorgt werden. In erster Linie sollte der Handel damit in die Pflicht genommen werden. Der Landkreis nimmt bei den Problemabfallsammlungen aber Batterien in haushaltsüblichen Mengen an. 

    Nicht angenommen werden:

    Leergebinde aus Metall/Kunststoff mit ausgehärteten Farb-, Lack-, Kleber- oder anhaftenden Mineralölresten, Gebinde mit festen Dispersionsfarben oder mit geringen Mengen flüssiger Dispersionsfarben, Altmedikamente.  Alle diese Stoffe sind wegen ihres geringen Schadstoffgehaltes über die Mülltonne bzw. direkt über die Kreismülldeponie zu entsorgen.  Bei Altmedikamenten ist dabei aber unbedingt darauf zu achten, dass diese nicht in die Hände von Kindern gelangen können. 

    Die Problemabfälle dürfen erst zu den Sammelterminen und -zeiten angeliefert werden, damit sie sofort von dafür qualifiziertem Personal übernommen werden können. Schon vorher an den Sammelplätzen abgestellte Abfälle stellen eine erhebliche Gefährdung zum Beispiel für spielende Kinder dar. 

    Im Interesse eines reibungslosen Ablaufs der Sammlungen ist den Anweisungen des Personals unbedingt Folge zu leisten. Alle Privathaushalte im Landkreis werden zur regen Beteiligung aufgerufen. Trotzdem muss man sich darüber im Klaren sein, dass auch die bei der Problemabfallsammlung erfassten Stoffe nicht ohne Umweltbelastungen „aus der Welt geschafft werden können“. Das Vermeiden solcher Stoffe sollte deshalb laut Pressemitteilung an erster Stelle stehen.

    Bei Fragen rund um die Abfallentsorgung hilft die Abfallberatung gerne weiter, Email: Abfallberatung@Lramsp.de, Jörg Braasch, Tel.: (09353) 7931236, Fax: (09353) 793851236, Christian Baer, Tel.: (09353) 7931266, Fax: (09353) 7931266.

    Bearbeitet von Stefan Pompetzki

    Fotos

      Kommentare (0)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!