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    Karlstadt

    Punkt für Punkt aus dem Karlstadter Bauausschuss

    Damit in Laudenbach das geplante Feuerwehrhaus gebaut werden kann, ist eine Änderung des Flächennutzungsplans sowie die Aufstellung des Bebauungsplans "Östlich des Sportgeländes" nötig. Einige Behörden haben im Beteiligungsverfahren Hinweise und Stellungnahmen abgegeben.  

    Marco Amrhein, Leiter der Bauabteilung in der Karlstadter Verwaltung, las dem Bauausschuss die Stellungnahmen vor. Diese sorgten nicht für größere Verwerfungen. Der Immissionsschutz im Landratsamt äußerte eine ganze Reihe von Bedenken, beispielsweise könne lautes Zuschlagen von Türen am Feuerwehrhaus zu Lärmbelästigung führen. Denkbar sei auch, dass es innerhalb eines Tages sowohl zu einer Übung als auch zu einem Einsatz kommt, was ebenfalls den Geräuschpegel erhöhe. Die Dauer von nächtlichen Einsätzen sei mit durchschnittlich 30 Minuten wohl eher knapp bemessen.

    Die Verwaltung hält die Angaben der Wehr zur Dauer nächtlicher Einsätze für verlässlich, eine Belästigung durch lautes Zuschlagen von Türen und das Zusammenfallen von Übung (25 pro Jahr) und Einsatz (15 pro Jahr) für unwahrscheinlich. Eine Sirene sei auf dem Gebäude nicht vorgesehen. Der Bauausschuss beschloss den Bebauungsplan einstimmig und empfiehlt dem Stadtrat, die Änderung des Flächennutzungsplans festzustellen.

    Das Baunternehmen Alexander Konrad plant in der Rechbergstraße 12 in Karlstadt den Bau eines Mehrfamilienhauses. Das dort bestehende zweistöckige Haus soll abgerissen und durch ein deutlich größeres Gebäude ersetzt werden. Das Gebäude soll 12,5 mal 21,25 Meter groß und zehn Meter hoch werden und Platz für sechs Wohnungen zwischen 59 und 92 Quadratmetern bieten. Zwölf Stellplätze sind geplant. Der Bauausschuss genehmigte die Abweichungen vom Bebauungsplan wie die Dachneigung von 41 Grad und die Errichtung von Dachgauben. In der Umgebung befinden sich bereits höhere Gebäude.

    "Am Steigweg" in Karlburg wurde ein Grundstück geteilt. Ein Teilstück wurde bebaut, das zweite soll verkauft werden. Weil es für dieses zweite Teilstück bisher kein Baufenster gab, war der Verkauf bisher nicht möglich. Die Stadträte waren sich einig, dass eine Nachverdichtung wünschenswert wäre und folgte den Vorschlägen der Verwaltung zur Festlegung eines Baufensters.  Ein zweigeschossiges Haus ist dort zulässig; eine Bauverpflichtung soll festgeschrieben werden.

    Schlosserarbeiten in der Hauptstraße 9 sollen auf Empfehlung des Bauausschusses für knapp 60 000 Euro an die Firma Kanler & Seitz aus Geiselwind vergeben werden.

    Die Planung der Verkehrsanlagen für die Erschließung des Baugebiets "Ehrenfels-Gelände" in Karlburg wird an die Ingenieurgesellschaft Steenken und Breitenbach aus dem Landkreis Miltenberg zum Angebotspreis von 33 700 Euro vergeben.

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