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    Fellen

    Räte sprachen über das "Sägewerkareal"und "Amend-Gebäude"

    Auf Unterstützung durch die "Bürgerwerkstatt" hofft Bürgermeisterin Zita Baur, das wurde in der  jüngsten Gemeinderatssitzung deutlich: Im aktuellen Sachstandsbericht zur Nachnutzung des "Sägewerkareals" (im Rahmen der Förderkulisse "Innen statt Außen") erklärte Baur, dass die geforderte Konzeptvorlage an das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) nicht termingerecht geschafft werden konnte. Sie versprach jedoch die Fertigstellung bis zum Jahresende. Helfen soll dabei die auf den 24. Oktober terminierte "Bürgerwerkstatt", bei welcher die Einwohner ihre Ideen und Visionen einbringen können.

    An diesen Bürgerabend sollen auch die möglichen Investoren ihr geplantes Engagement vorstellen. Insgesamt zeigte sich die Rathauschefin von den Entwicklungen und Fortschritten begeistert. Auch dem ALE gefalle die Fellener Aktion, die die Zielsetzungen des Förderprogramms spiegele.

    Gedanken zur Umnutzung in ein Wohnbauprojekt

    Man habe auch das lange ungenutzten "Amend-Gebäude" im "Rieneckertal 12" für diese Förderkulisse angemeldet, berichtete Baur. Hierzu stellt sich die Frage, ob für dieses Projekt ebenfalls ein Bürgerworkshop initiiert wird oder ob der Gemeinderat über die Nutzung des Objekts urteilt oder ob man die Entscheidung erst einmal vertagen sollte. Dritter Bürgermeister Christoph Althaus votierte für eine Pausierung, da die finanziellen Kapazitäten Fellens erst einmal erschöpft seien. Außerdem sei noch völlig unklar, was damit passieren solle. Auch die Bürgermeisterin warnte vor einem Schnellschuss: Bei der Umnutzung in ein Wohnbauprojekt seien sechs Wohnungen schon eine imposante Hausnummer. "Auch abgerissen ist das Haus schnell".

    Zweiter Bürgermeister Armin Pfeifroth gab zu bedenken, dass die Gemeinde noch nicht Eigentümer der Immobilie und der Kaufpreis noch unbekannt sei. Er wusste auch von einer großen Nachfrage nach behindertengerechten Wohnungen. Für die Bürgermeisterin ist bei einer Wohnungsnutzung der Einbau eines Aufzugs zwingend notwendig. Bernhard Fischer sprach sich für Ortsbesichtigung des doch imposanten Objekts aus. Baur zog das Fazit, mit dem "Amend-Haus" doch erst einmal abzuwarten.

    Bearbeitet von Jürgen Gabel

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