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    Rothenfels

    Rathaussanierung frühestens ab Sommer 2020

    Die Rathaussanierung wird voraussichtlich frühestens Mitte 2020 beginnen Foto: Susanne Feistle

    In der jüngsten Stadtratssitzung am Dienstagabend informierte Bürgermeister Michael Gram über den Stand der verschiedenen Projekte der Stadt.

    Bei der Rathaussanierung konnte nach Abstimmung mit der Städtebauförderung erreicht werden, dass noch Kosten zur Sanierung nachgemeldet werden können. Dies betrifft vor allem die teilweise veraltete Leitungsverlegung und die Versetzung des Thekenbereichs im zweiten Obergeschoss. Auch der Austausch der alten Ölheizung kann mit in die Kostenaufstellung aufgenommen werden. "Eine neue Heizung wäre sowieso nötig gewesen und so haben wir sie in der Förderung drin", so Gram.

    Die Kostenrechnung wird von einem Fachbüro erledigt, hier konnte eine Auftragslücke genutzt werden und die Kostenberechnung sollte bis Anfang November vorliegen. Dann kann der Förderantrag bei der Regierung gestellt werden. Bis der Bescheid da ist, ausgeschrieben werden kann und die Sanierung los geht, muss realistisch von einem Termin in der zweiten Jahreshälfte 2020 ausgegangen werden, erklärte Gram.

    Beim "Platz vor dem alten Feuerwehrhaus" wird gerade die Kostenaufstellung fertig gemacht. Probleme macht hier allerdings die Auffindung von Grundstücksbesitzern am Stelzengraben, weil hier die Grenzen bereinigt werden sollen. Sobald das geklärt ist, wird der Förderantrag bei der Regierung eingereicht.

    Die Baustelle im Friedhof in Rothenfels soll bis Allerheiligen soweit fertig sein. Der Weg auf der Wiese nebenan wird allerdings erst danach weitergebaut und die Anpflanzungen eventuell erst im Frühling vorgenommen.

    Die aktuelle Kanalbaustelle in Rothenfels läuft planmäßig. Sollte eine Förderfähigkeit bestehen, was noch geprüft wird, können mit 46 000 Euro bei Gesamtkosten von 130 000 Euro gerechnet werden.

    Einstimmig wurde der Bebauungsplan "Am Weiher" aufgehoben. Hintergrund ist der, dass dieser für den geplanten Kindergartenbau nicht geeignet wäre und eine Änderung sehr lange dauern könnte. Da das Plangebiet fast vollständig bebaut ist und kein neuer Bebauungsplan nötig ist, wurde mit dem Landratsamt besprochen den Plan aufzuheben, da dies viel schneller geht. "Der Rest ist eh bebaut.  Da tun wir uns nix und können den Bauantrag für unseren Kindergarten einreichen", so Gram.

    Den Hinweis von Gilbert Mügge, dass man, sobald die Räume im alten Kindergarten neu vergeben werden, auch an die Jugend denken müsse, nahm Gram zur Kenntnis. "Das stimmt – aber auch an die Senioren. Aber ich möchte jetzt noch keine Diskussion über die Nutzung der Räume. Wenn es soweit ist, müssen wir darüber reden".

    Der Stadtrat einigte sich nach kurzer Beratung darauf, sich an der gemeinsamen Einführung eines Informationssicherheits-Managementsystems der Kommunalen Allianz Raum Marktheidenfels zu beteiligen. Für die Kosten in Höhe von 150 000 Euro, ist eine Förderung von 90 000 Euro in Aussicht gestellt. Wie diese Kosten genau unter den Mitgliedsgemeinden aufgeteilt wird, steht noch nicht fest. "Wichtig ist erst mal, Interesse zu bekunden, wegen der Förderung", so Gram.

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