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    Arnstein

    Realschüler erstellten QR-Code für historische Gebäude

    Bei der Projektwoch an der Michael-Ignaz-Schmidt-Realschule Arnstein erstellten diese sechs Schülerinnen QR-Codes für interessante Gebäude der Stadt. Außerdem eruierten sie die Freizeit-, Sport- und kulturellen Angebote. Unterstützt wurden sie dabei von Stadtmarketing-Managerin Nathine Willert (Mitte).
    Bei der Projektwoch an der Michael-Ignaz-Schmidt-Realschule Arnstein erstellten diese sechs Schülerinnen QR-Codes für interessante Gebäude der Stadt. Außerdem eruierten sie die Freizeit-, Sport- und kulturellen Angebote. Unterstützt wurden sie dabei von Stadtmarketing-Managerin Nathine Willert (Mitte). Foto: Eichinger-Fuchs

    Sechs Schülerinnen der Michael-Ignaz-Schmidt-Realschule Arnstein beschäftigten sich im Rahmen der Schulprojektwoche intensiv mit der Stadt Arnstein. Ihr Ziel war, einen QR-Code für das Tourismusmarketing zu erstellen. Mit Nathine Willert, der Stadtmarketingleiterin, waren sie unterwegs, um zum einen QR-Codes für die Arnsteiner Schulen und für historisch wichtige Gebäude der Stadt zu erstellen und zum Anderen die vielfältigen Freizeitangebote der Stadt zu eruieren.

    Im Rahmen ihrer Recherchen setzten sich die Neuntklässer nicht nur mit der interessanten Geschichte der Stadt Arnstein auseinander, sondern auch mit der Vielzahl der Vereine, der sportlichen und kulturellen Möglichkeiten, der Spielplätze, der Jugendzentren und des Zeltplatzes Erlasee. Das einhellige Resümee der Schülerinnen lautete: „Toll, wie reich die Stadt an Historie und Freizeitangeboten ist“.

    Codes an den  Bauwerken

    Den Mädchen machte das Entwickeln der QR-Codes sichtlich Spaß und so codierten sie zusätzlich die Arnsteiner Brauerei Bender, die Firma MIWE und das Moritz-von-Hutten’sche Pfründnerspital. Die QR-Codes in der Größe von 5 x 5 Zentimeter werden nach den Ferien von der Projektgruppe gut sichtbar an den Gebäuden angebracht.

    130 Vereine in der Stadt

    Die zweite Gruppe mit Annalena, Ronja und Luana hatte viel Recherchearbeit zu leisten. Immerhin gibt es alleine in der Stadt Arnstein 130 Vereine; davon entfallen 50 Vereine auf die Kernstadt. Hinzu kommen noch zahlreiche privat organisierte Freizeitangebote wie FitnessCenter und Creativ-Aktionen.

    Rad- und Wanderwege

    Die Schülerinnen versetzten sich bei ihren Recherchen in die Rolle von neu Hinzugezogenen. Einen besonderen Focus lenkten sie auch auf die Freizeitangebote, die Jugendliche interessieren könnten. So fanden sie heraus, dass im Bereich der Stadt Arnstein 160 Kilometer gut ausgebaute Rad- und Wanderwege vorhanden sind mit einer guten Vernetzung zu größeren Radwanderwegen, wie dem Main-Wein-Radwanderweg, dem Spessart- und Steigerwaldwald-Radwanderweg und auch die Rhönwanderwege können über die im Werntal ausgewiesenen Rad- und Wanderstrecken gut erreicht werden.

    Badesee, Turnhallen, Sport- und Spielplätze, Beachvolleyballfelder, Fußballrasen, Schwimmhalle mit Sportbecken, Sauna, Solarium, Skaterplatz sind nur einige Themen, die von den drei Jugendlichen in ihre Freizeitangebot-Recherchen aufgenommen wurden.

    Kulurelle Höhepunkte

    Auch den Kulturkalender nahmen die Jugendlichen unter die Lupe und stellten in ihrer Präsentation eine Auswahl besonders beliebter Veranstaltungen im Jahresverlauf vor. Dazu gehört der Fränkische Kabarettpreis ebenso wie das Bürgerfest, die Weihnachtsmärkte, Stadt-, Dorf- und Gartenführungen, die Märkte mit verkaufsoffenen Sonntagen, Faschingsveranstaltungen, die Dorffeste in den Sommermonaten.

    Sportkurse für Erwachsene und Jugendliche, kostenlose Wohnmobilstellplätze, Stadtbibliothek, Schnittpunktdenkmal, Schnaps- und Weinproben, Keramik bemalen, Konzerte und Wechselausstellungen, Umweltaktionen und Konzerte wurden von den drei Schülerinnen zusammengestellt.

    Lustiges Video

    Eine dritte Gruppe wendete sich dem Thema Mobilität zu und führte ein Interview mit Bürgermeister Franz-Josef Sauer. Zur Präsentation hatten die Jugendlichen ein Videoclip erstellt, bei dem das Interview mit dem Bürgermeister in höchst amüsanter Weise nachgestellt wurde. Vor allem die „Outtakes“, in denen Szenen gezeigt wurden, die nicht in die offizielle Filmpräsentation hineinwanderten, sorgten für Belustigung unter den Zuschauern.

    Einen besonderen Dank richteten die Jugendlichen an Nathine Willert, die sich intensiv um die jungen Damen kümmerte und wertvolle Tipps für die Präsentationsarbeit lieferte.

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