• aktualisiert:

    Retzstadt

    „ReliPop“ im Weihnachtskonzert

    An Gospelmusik erinnernd, animierte der Chor "ReliPop" die Zuhörer in der vollbesetzten Pfarrkirche zum rhythmischen Mitklatschen. Foto: Ernst Schneider

    Die Gesangsgruppe "ReliPop" unter Leitung von Margarethe Treml lud am vergangenen Sonntag unter dem Thema "Weihnacht ist ganz nah" zum Weihnachtskonzert in die Retzstadter Pfarrkirche ein. Die Lieder, meist von Chorleiterin Margarethe Treml selbst komponiert und von Manuela Rothenhöfer in Noten gesetzt, handelten von der hektischen Situation in der Vorweihnachtszeit mit den vielen Besorgungen und dem damit verbunden Stress. Gleichzeitig drückten sie aber auch die Freude und Sehnsucht auf Weihnachten und die damit verbundene Ankunft des Herrn aus.

    Mit der Verkündigung der Geburt Jesu an Maria beginnend, über die Herbergssuche und Kerzenschein, den Vorbereitungsstress mit Plätzchenbacken, führte der Chor nicht ganz  frei von Zynismus, musikalisch zu den "Ave Glocken", bei denen man förmlich die Weihnachtsglocken läuten hörte.

    Von traditioneller Weihnachtsmusik bis hin zu modernen, ja sogar rockigen Klängen, wie unter anderem bei der "zufriedenen Weihnachtszeit" kann man getrost den Sängerinnen und Sängern eine gute Liedauswahl bescheinigen. Brachten sie doch die gefälligen, leicht ins Ohr gehenden Melodien sauber intoniert und dynamisch vorgetragen zu Gehör.

    Lieder in Dialekt gesungen

    Mit besinnlichen, nachdenklichen und auch humorvollen Beiträgen, wie zum Beispiel bei dem im "Retzschter Dialekt" vorgetragenen "Fränggischen Weihnachtsjodler", bei dem nicht ohne Augenzwinkern die richtige Farbwahl der Christbaumkugeln betrachtet wurde, begeisterten die Sängerinnen und Sänger. Das Einbringen eigener Lebenserfahrungen, sowie die Handschrift der Chorleiterin Margarethe Treml, die auch Preisträgerin beim Wettbewerb fränkischer Liedermacher ist, war nicht zu überhören.

    Immer in Bewegung, nie einfach nur dastehend und singend, sondern öfters auch an Gospelmusik erinnernd, animierte der Chor die Zuhörer in der vollbesetzten Pfarrkirche zum rhythmischen Mitklatschen.

    Begleitet wurde der Chor von seiner Leiterin Margarethe Treml mit Sologesang und Gitarre sowie ebenfalls mit Gitarre und Flöte von Edith Müller und Susanne Hirsch. Am Metallofon waren Manuela Rothenhöfer sowie mit der Mundharmonika Walter Riegel zu hören. Als Perkussionsinstrument bediente Armin Treml (auch Chormanager) das Cajón (Ursprungsland Peru), welches in Deutschland als Kistentrommel bekannt ist.

    Besinnliche Zwischentexte, gesprochen von Michaela Krug, lockerten das rund 90 minütige Konzert auf. Mit reichem Applaus und "standing Ovations" wurden die Akteure für ihre gelungenen Darbietungen belohnt.

    Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!