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    Röteln, Mumps und Masern

    main-Spessart (cs) Ab dem heutigen Mittwoch, 10. Oktober, bietet das Gesundheitsamt Impfungen gegen Masern/Mumps/Röteln in den vierten Klassen an.

    Masern, Mumps und Röteln werden durch Viren hervorgerufen. In Deutschland treten zurzeit noch etwa 50 000 bis 100 000 Masern-Fälle auf, von denen sieben bis 15 tödlich verlaufen. Gefürchtet sind bei Masern vor allem die Komplikationen der Masernenzephalitis (durch Masern-Virus verursachte Hirnentzündung), bei der oft Defekte wie zum Beispiel geistige Behinderung zurückbleiben.

    Auch Mumps kann vor allem bei Jugendlichen und Erwachsenen zu Komplikationen wie Hodenentzündung, Bauchspeicheldrüsenentzündung oder Hirnhautentzündung führen.

    Röteln verlaufen zwar meist leicht; erkrankt eine nicht gegen Röteln geschützte Frau in der Früh-schwangerschaft, so kann das Ungeborene mit erkranken und schwere Missbildungen an Gehirn, Augen und Herz erleiden. Die Rötelnimpfung der Mädchen soll diese hinsichtlich einer späteren Schwangerschaft schützen; die Schutzimpfung der Buben soll ausschließen, dass diese die Rötelninfektion weitergeben können. Gegen Masern-, Mumps- und Rötelnviren gibt es keine spezielle Therapie.

    Deshalb ist es wichtig, dass alle Kinder durch eine Impfung geschützt werden. Die ständige Impfkommission des Robert-Koch-Institutes hält eine zweimalige Masern-Mumps-Röteln-Impfung für erforderlich, die möglichst im zweiten Lebensjahr erfolgen sollte.

    Die öffentlichen Impftermine des Gesundheitsamtes in den vierten Klassen sollen gefährliche Impflücken schließen. Sie richten sich an alle Kinder, die bisher überhaupt nicht oder nur einmal gegen Masern, Mumps und Röteln geimpft worden sind.

    Bei Fragen zur Masern-Mumps-Röteln-Impfung oder auch zu anderen Impfungen kann man sich zu den üblichen Dienstzeiten telefonisch unter Tel. (0 93 53) 90 97-0 an die Ärzte des Gesundheitsamtes wenden.

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