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    Karlstadt

    SPD Karlstadt sammelte Ideen für das Turmkaufhaus

    Trafen sich vor Ort (von links): Architekt Karl Gruber, Reiner Hessdörfer, Margarete Braun, Marco Netrval, Marianne Kuhn, Marion Rumpel, Eva Maria Eisele, Heidi Wright und Harald Schneider.
    Trafen sich vor Ort (von links): Architekt Karl Gruber, Reiner Hessdörfer, Margarete Braun, Marco Netrval, Marianne Kuhn, Marion Rumpel, Eva Maria Eisele, Heidi Wright und Harald Schneider. Foto: Bernd Kuhn

    Bereits im November 2016 ist der Besitzer des Turmkaufhauses verstorben, im August 2017 wurde das Kaufhaus geschlossen. Zwischenzeitlich gab es laut Pressemitteilung der SPD Karlstadt offenbar die Bereitschaft, das Haus an die Stadt zu verkaufen. Die Stadt müsse auf alle Fälle als Zwischenerwerber auftreten, um auch eine gewissen Mitsprache bei der Nutzung zu haben, und sicher zu stellen, dass die Nahversorgung am oberen Stadtrand gestärkt werde, so Bürgermeisterkandidat Stefan Rümmer.

    Bereits im Februar 2017 hatte SPD-Stadtrat Harald Schneider Bürgermeister Kruck laut Pressebericht aufgefordert, zu überprüfen, inwieweit dort die Möglichkeit besteht, ein Lebensmittelgeschäft, beziehungsweise eine Markthalle zu installieren. Direkt vor Ort trafen sich jetzt SPD-Stadtratskandidaten und Mitglieder der Vorstandschaft, um über die weitere Nutzung des Gebäudes zu diskutieren.

    Dazu hatten sie sich sachkundige Hilfe mit Architekt Karl Gruber geholt, der in knapper Form die bisherigen Erkenntnisse und mögliche bauliche Optionen erläuterte. Harald Schneider steuerte Daten bei: Das Hauptgebäude mit rund 175 Quadratmetern und das Nebengebäude stehe mit rund 100 Quadratmetern als Bestandteil des früheren Pfründnerspitals unter Denkmalschutz als Einzeldenkmal. Die ehemalige Verkaufshalle, der Flachbau mit 254 Quadratmetern, könnte hingegen abgerissen werden.

    Margarete Braun sprach sich für einen Ideenwettbewerb aus, wie das Gelände künftig gestaltet und genutzt werden könnte. „Hier bietet sich die einmalige Chance das Entree der Stadt attraktiv zu gestalten,“ so Heidi Wright. Reiner Hessdörfer war der Ansicht, dass die Verkaufshalle auf alle Fälle abgerissen werden muss und somit Platz für einen eventuellen Glaspavillon zur ganzjährigen Nutzung zu schaffen. Auf dem dann entstehenden Platz mit rund 250 Quadratmetern bieten sich viele Gestaltungsmöglichkeiten an.

    Marion Rumpel und Eva Maria Eisele sprachen sich für eine marktähnliche Angebotspräsentation mit vorwiegend regionalen Produkten, aber auch internationalen Spezialitäten aus. Darüber hinaus könnten die Stände die Möglichkeit der Verkostung und somit eine kleine Erlebniskulinarik bieten. Karlstadt hätte dann gegenüber den anderen ehemaligen Kreisstädten ein Alleinstellungsmerkmal und müsse die Chance nutzen, Einheimischen, Fahrradtouristen, Campern und Gästen die kulinarische Vielfalt der Stadt und vor allem der Weinregion zu präsentieren.  

    Harald Schneider erinnerte an die Zusage des bayerischen Bauministerium von Juni 2019. Dort wurden der Stadt Karlstadt für die Revitalisierung des Turmkaufhauses aus der Förderinitiative „Innen statt Außen“ 315 000 Euro in Aussicht gestellt.

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    Bearbeitet von Lena Bayer

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