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    FELLEN

    „Schatzsuche“ im Sinngrund

    In der gemeinsamen Sitzung aller Stadt- und Gemeinderäte der Sinngrundallianz stellten die Allianzmanager als mögliches nächstes Projekt „Geocaching Sinngrund“ vor. Von der Idee getragen, sehenswerte und geschichtsträchtige Objekte wie Naturdenkmale, Aussichtspunkte, sagenumwobene Orte und ähnliches in den Fokus zu rücken und die damit verbundenen Geschichten auch dauerhaft zu erhalten sowie zugänglich zu machen, möchte man auf den „Caching-Zug“ aufspringen. Im Stil einer modernen, technikgestützten „Schnitzeljagd“ könnten die vorgenannten Ziele erreicht und letztlich etwas für den Tourismus getan werden, erläuterte Bürgermeisterin Zita Baur in der Gemeinderatssitzung in Fellen.

    Die Gesamtkosten je Gemeinde bezifferte Baur nach einer vorläufigen Schätzung auf rund 17 000 Euro. Hiervon erwartet man eine Förderung über das EU-Leader-Programm von etwa 50 Prozent sowie mögliche in Eigenleistung erbrachte Zuarbeiten.

    Christoph Althaus erläuterte die Schatzsuche, die mit jedem Smartphone funktioniert. So werden die Verstecke, die „Caches“, anhand geografischer Koordinaten im Internet veröffentlicht und können anschließend mit Hilfe eines GPS-Empfängers gesucht werden. Zita Baur merkte an, dass jede Allianzgemeinde bis zu 25 Objekte für sich einstellen könne. In der Beratung zeigte sich das Gremium aufgeschlossen gegenüber dem Projekt „Geocaching Sinngrund“, lediglich über die Kosten wurde kurz diskutiert.

    Letztlich fasste der Gemeinderat einstimmig den Beschluss, dass sich die Gemeinde Fellen am Projekt „Geocaching Sinngrund“ unter der Voraussetzung beteiligt, dass dieses mit einer Leader-Förderung bedacht wird. Zur Sicherung der Vorfinanzierung übernimmt die Gemeinde einen Anteil bis zu 17 000 Euro und stellt einen entsprechenden Betrag in ihren Haushalt 2019 ein. Dieser Betrag reduziert sich um die nach der Projektabrechnung erwarteten Zuschüsse auf rund 8500 Euro.

    Mit einem Antrag der DJK Fellen auf Übernahme der Materialkosten für die Dacherneuerung der Ausschankhalle am Waldfestplatz hatte sich der Gemeinderat zu befassen. Das Dach bedarf dringend einer Überholung, da es nicht mehr wasserdicht sei, gab Bürgermeisterin Baur zur Auskunft. Die fachgerechte Erneuerung der Latten, Ziegel und Dachrinnen erfolgte bereits in Eigenregie, um für das Waldfest am kommenden Wochenende gewappnet zu sein. Die DJK bezifferte die Kosten auf 1500 bis 2000 Euro. Da die Waldfestgebäude auch vom gemeindlichen Ferienspaßprogramm genutzt werden, befürwortete das Gremium die Kostenübernahme bis zu einem Betrag von 2000 Euro.

    In der Informationsveranstaltung „Ökomodell-Region Sinngrund“ sprachen sich die Teilnehmer überwiegend für eine Bewerbung bei der aktuell vom bayerischen Landwirtschaftsministerium ausgeschriebenen Förderrunde aus, berichtete Baur dem Gemeinderat. Die „Interessensbekundung“ ist bis Ende August einzureichen. Nach Übereinkunft des Allianzvorstands soll versucht werden, beim Förderaufruf berücksichtigt zu werden.

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