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    Gemünden

    Schüler an der Obstkelter

    Die Modoclub-Schüler kelterten frischen Apfelsaft für Senioren. Foto: Jutta Goldbach

    „Der schmeckt aber sehr gut",  war von den Schülern der Offenen Ganztagesschule Modoclub und von der Leo-Weismantel-Schule in Karlstadt sowie den Senioren des Gemündener Kreisseniorenzentrums gleichermaßen zu hören, als die ersten Liter frischen Apfelsaftes aus dem Fass ausgeschenkt wurden. Dabei hat sich für einige der Schüler das Wort Mostkeltern erst beim Anblick der Obstmühle und der Hydropresse erschlossen, heißt es in einer Pressemitteilung.

    Bereits seit vielen Jahren kommen die Schüler gleich zu Schuljahresbeginn auf Einladung von Heimleiterin Edith Sachs in die Senioreneinrichtung. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen gab es vor der eigentlichen Arbeit erst einmal eine Einführung in die Arbeitsabläufe und Gerätschaften von Hubert Bathon. So erklärte er genau die Verwendung von Hand- und elektrischer Mühle, ebenso wie die Hydropresse.

    Bevor es mit dem eigentlichen Keltern losging, wurden erst noch die Früchte im Garten der Einrichtung geerntet. Mit Säcken und Eimern ausgerüstet hatten die Schüler zusammen mit Kinderpflegerin Jutta Goldbach und der pädagogischen Leiterin Karin Höhn im Garten der Senioreneinrichtung genug zu tun und schleppten säcke- und körbeweise die Früchte zur Weiterverarbeitung bei. Anschließend sorgte Erzieherin Susanne Schmitt mit einem Teil der Schüler in Handarbeit für das Zerkleinern der Äpfel, bevor diese dann mit der Handmühle und wieder anderen Schülern zermahlen wurden.

    Hubert Bathon leitete die Schüler an der elektrischen Obstmühle an und an der Hydropresse konnten die Jugendlichen zusammen mit Projektbegleiter Uwe Breitenbach die Maische auspressen und den fertigen Saft abfüllen.

    Geschickt und ohne Berührungsängste gingen die Schüler auch auf die Senioren zu und servierten gleich den frisch gepressten Saft. Begeistert kamen zahlreiche Senioren und beobachteten genau den Arbeitsfortschritt der Schüler. „Kann ich auch noch eine Flasche voll haben?“, so wollten sich einige Senioren dann noch einen kleinen Vorrat mit aufs Zimmer nehmen. Die Senioren genossen sichtlich die nicht ganz alltägliche Abwechslung durch die jugendlichen Gäste, was an ihren strahlenden Gesichtern deutlich zu erkennen war.

    Bearbeitet von Peter Kallenbach

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