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    Thüngen

    Sebastian Heidenfelder will Bürgermeister von Thüngen werden

    Der 38-jährige Berufssoldat Sebastian Heidenfelder geht für den CSU-Ortsverein Thüngen ins Rennen um das Bürgermeisteramt im nächsten März. Foto: Günter Roth

    "Ich will im nächsten März nicht gegen Lorenz Strifsky antreten, sondern für meinen Heimatort Thüngen". Sebastian Heidenfelder, der Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes setzte in seiner Vorstellungsrede ganz bewusst nicht auf Konfrontation, sondern auf eine differenzierte und seiner Meinung nach bessere Politik, welche die Leute bewege.

    Der 38-jährige Sebastian Heidenfelder ist ein echtes Thüngener Gewächs, hier aufgewachsen und zur Schule gegangen, er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Als Hauptfeldwebel ist er Berufssoldat und Ausbilder bei der Infanterieschule in Hammelburg. In seinem Heimatort engagiert er sich als CSU-Vorsitzender, Mitglied der Freiwillen Feuerwehr, der Eigenheimer und des FC Thüngen.

    "Ja, ich will Bürgermeister in Thüngen werden, ich will auf die Menschen zugehen und Politik machen, die die Leute bewegt.", so der Kandidat. Außerdem will er gezielt junge, ehrgeizige Mitbürger ansprechen und sie in die Kommunalpolitik mit einbinden. Als Eckpunkte seiner Politik bezeichnete der 38-Jährige ein gesundes Wachstum, das mehr sei als nur Bauplätze. Wenn durch das Neubaugebiet "Kies II" wahrscheinlich viele Familien neu nach Thüngen kämen, müsse schon jetzt an die Entwicklung des Kindergartens gedacht werden, der bereits im Moment mehr als gut ausgelastet sei. Auch brauche es Lösungen für den zunehmenden Verkehr durch den Wendelsberg zum Neubaugebiet.

    Nachbessern  beim Feuerwehrhaus nötig

    In der Freiwilligen Feuerwehr sieht Heidenfelder "mehr als Blaulicht und Sirene", vielmehr müsse man deren Arbeit mit der notwendigen Wertschätzung begegnen. Der Zustand des Feuerwehrhauses entspräche aber nicht mehr den Ansprüchen an eine moderne Feuerwehr. Es fehle beispielsweise ein eigener Raum für die Aufbewahrung der Einsatzbekleidung, die stattdessen in der Fahrzeughalle an der Wand hängen müssten. Außerdem sei der Umstand, dass es nur eine nutzbare Ausfahrt gebe nicht akzeptabel. Hier sei es an der Zeit, neue Lösungen zu finden.

    Die Einbindung von Senioren und Menschen mit Behinderungen liegt dem Kandidaten sehr am Herzen. "Ein Stück Kuchen an Kirchweih reicht bei weitem nicht aus!" Stattdessen müssten die Voraussetzungen für eine aktive Teilhabe dieser Personen am Gemeindeleben geschaffen werden. Ein barrierefreies Wahllokal und die von ihm angeregten Einkaufsfahrten nannte er als Beispiel.

    Stätte für Begegnungen schaffen

    Um Teilhabe am Dorfleben geht es Heidenfelder auch bei der Frage um die fehlende "Dorfkneipe". Nachdem sich offensichtlich eine klassische Gaststätte in Thüngen nicht halten kann, sollte man andere Wege in Erwägung ziehen. Beispielsweise könnte eine Lokalität mit einem Träger auf Gemeindebasis überlegenswert sein. Hier könnten Bürger abwechselnd zeitweise an einigen Abenden in der Woche eine einfache Bewirtung übernehmen und so ein Zusammenkommen zum "Freizeitbier" ermöglichen.

    Die Bestätigung durch die Mitglieder der CSU-Nominierungsversammlung erfolgte einstimmig. Ende November will man dann über die Kandidatenliste für die Kommunalwahl im März 2020 beraten und beschließen. Am 1. November lädt der Ortsverband zu einer Besichtigungsfahrt nach Bonnland ein. Anmeldungen können bei Sebastian Heidenfelder erfolgen.

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